Großes Staatswappen des Freistaates Bayern

Amtsgericht Kempten

Tastaturzugriff: [ ALT ] + [ 1 ][ 2 ][ 3 ][ 4 ][ 5 ][ 6 ]

1. - Allgemeine Informationen

Zum Portal | Inhalt | Suchen | Hilfe |  Impressum


Tastaturzugriff: [ ALT ] + [ 1 ][ 2 ][ 3 ][ 4 ][ 5 ][ 6 ]

2. - Themengebiete des Portals

Ministerium | Gerichte | Staatsanwaltschaften | Justizvollzug | Landesjustizprüfungsamt | Service | Rechtsprechung


Tastaturzugriff: [ ALT ] + [ 1 ][ 2 ][ 3 ][ 4 ][ 5 ][ 6 ]

3. - Navigation im Bereich Amtsgericht Amtsgericht Kempten

Startseite des Amtsgerichts Kempten | Zuständigkeits­bereich | Verfahren | Externe Verfahren | Daten & Fakten | Historie des Gebäudes | Lokale Angebote | Teilimpressum |



Tastaturzugriff: [ ALT ] + [ 1 ][ 2 ][ 3 ][ 4 ][ 5 ][ 6 ]

4. - Links zu anderen Projekten

BAYERN DIREKTBAYERN | DIREKT - die gemeinsame Servicestelle der Bayerischen Staatsregierung. | Aufbruch BayernAufbruch Bayern … Ihr Vorschlag zählt. | Verwaltungsportal der Bayerischen StaatsregierungVerwaltungsportal der Bayerischen Staatsregierung | Datenbank Bayern - RechtDatenbank BAYERN - RECHT | Bayerischer BehördenwegweiserInformationen über Behörden und behördliche Leistungen. | YouTube-Kanal der Bayerischen StaatsregierungYouTube-Kanal der Bayerischen Staatsregierung | BayernInfoBayernInfo - Verkehrs - Informationen für Bayern. |


Tastaturzugriff: [ ALT ] + [ 1 ][ 2 ][ 3 ][ 4 ][ 5 ][ 6 ]

5. - Orientierungszeile

Portal > Gerichte > AG > Kempten > Historie des Gebäudes - Letzte Änderung: 13.01.2010


Tastaturzugriff: [ ALT ] + [ 1 ][ 2 ][ 3 ][ 4 ][ 5 ][ 6 ]

6. - Seiteninhalt

Die Fürstäbtliche Residenz in Kempten

Die Fürstäbtliche Residenz Kempten ist die erste monumentale barocke Klosteranlage in Deutschland nach dem Dreißigjährigen Krieg. Nach der Zerstörung des 750 gegründeten Benediktinerstifts ließ der ehrgeizige junge Fürstabt Roman Giel von Gielsberg Kirche und Residenzgebäude von 1651 an in gewaltiger Größe neu errichten. Als Baumeister des Großprojekts berief er den Vorarlberger Michael Beer. Als Beer Ende 1653 starb, stand der Westflügel der Residenz. Für die übrigen Trakte existierten bereits die Fundamente. Auch die Stiftskirche war schon in Teilen erbaut. Im Frühjahr 1654 trat der Graubündner Johann Serro die Nachfolge Michael Beers an. Mit einem Sakristeibau verband er Kirche und Residenz und schloss den Hauptbau 1670 ab. Die Ausstattung der fürstäbtlichen Wohnräume im Südflügel der Residenz erfolgte 1732-1742 unter dem kunstsinnigen Anselm von Reichlin-Meldegg, der 1728 Rupert von Bodmann abgelöst hatte. Er aktivierte alle Kräfte für die große Aufgabe der Neuausstattung.

Residenz im Jahre 1908

Residenz im Jahre 1908

Residenz Westansicht

Residenz Westansicht

Residenz im Jahre 1915

Residenz im Jahre 1915

 
Nach Oben


Zu den Künstlern zählten der Maler Franz Georg Hermann als künstlerischer Leiter, Aegid Verhelst als Bildhauer und der Stuckator Johann Georg Üblher. Die Abfolge der Räume entspricht dem im 18. Jahrhundert für Appartements westlicher Regenten üblichen Schema: Festsaal – Vorzimmer – Audienzzimmer – Wohnzimmer – Schlafzimmer. Es fehlt lediglich das üblicherweise an das Schlafzimmer angrenzende Kabinett, an dessen Stelle sich Hofkanzlei befindet. 1732 – 1735 arbeitete das Künstlerteam an den eigentlichen Wohnräumen, die im späten Régencestil gehalten sind. 1740 – 1742 folgte dann als Krönung die Ausstattung des Festsaals, wohl nach Entwurf von Dominikus Zimmermann – ein Höhepunkt des bayerischen Rokoko. Der über fünf Fensterachsen und zwei Geschosse reichende Rechtecksaal ist durch ein subtiles architektonisches System gegliedert und rhythmisiert und mit aufwändigen, vielfigurigen Stuckkompositionen Johann Georg Üblhers ausgestattet. Das gesamte Tonnengewölbe wird von einem Deckenbild Franz Georg Hermanns überzogen, das die Verherrlichung des Fürststifts und seine Geschichte zum Thema hat. Das unverwechselbar Besondere der fürstäbtlichen Zimmer liegt zum einen in der Erbringung sakraler Architektur- und Dekorationselemente in fürstliche Wohnräume, zum anderen in ihrer kräftigen, warmen Farbigkeit, die den Eindruck von Wohnlichkeit, Behaglichkeit und Heiterkeit erweckt. (Quelle: Bayerische Schlösserverwaltung – Außenstelle Kempten)

Fürstäbtliche Wohnräume

Fürstäbtliche Wohnräume

Fürstäbtliche Wohnräume

Fürstäbtliche Wohnräume

Fürstäbtliche Wohnräume

Fürstäbtliche Wohnräume

 
Nach Oben


Im Residenzgebäude haben vom 17. Jahrhundert bis heute rund 100 Behörden der inneren Verwaltung gearbeitet, hauptsächlich im Südtrakt.

Bis zur Säkularisation 1802/03 waren es die fürststiftischen Ämter wie Regierung, Hofkammer und Zahlamt, danach die kurbairischen und königlich-bayerischen Behörden, nach Errichtung des Freistaates Bayern 1919 neben staatlichen auch kommunale Dienststellen. Die zahlreichen im Lauf der Zeit eingerichteten Ämter hielten Schritt mit der Entwicklung von Verwaltung und Rechtspflege. Dazu gehören heute Landgericht und Amtsgericht Kempten.

Residenz Südseite mit Basilika St. Lorenz

Residenz Südseite mit Basilika St. Lorenz

Basilika St. Lorenz

Basilika St. Lorenz

Residenz Ostansicht

Residenz Ostansicht

 
Nach Oben



Weitere Informationen:

Bayerische Schlösserverwaltung
Außenstelle Kempten
Am Stadtpark 3 – 87435 Kempten
Tel. (0831) 25 62 51
Internet: www.schloesser.bayern.de [extern]

Öffnungszeiten:

April – September: 9.00 – 16.00 Uhr
Oktober: 10.00 – 16.00 Uhr
November, Januar – März: Samstags 10.00 – 16.00 Uhr
Dezember: nach Ankündigung in der örtlichen Presse
Montags geschlossen
Geschlossen: 1. Januar, Faschingsdienstag sowie am
24., 25. und 31 Dezember

Nach Oben