Großes Staatswappen des Freistaates Bayern

Landgericht Ingolstadt

Tastaturzugriff: [ ALT ] + [ 1 ][ 2 ][ 3 ][ 4 ][ 5 ][ 6 ]

1. - Allgemeine Informationen

Zum Portal | Inhalt | Suchen | Hilfe |  Impressum


Tastaturzugriff: [ ALT ] + [ 1 ][ 2 ][ 3 ][ 4 ][ 5 ][ 6 ]

2. - Themengebiete des Portals

Ministerium | Gerichte | Staatsanwaltschaften | Justizvollzug | Landesjustizprüfungsamt | Service | Rechtsprechung


Tastaturzugriff: [ ALT ] + [ 1 ][ 2 ][ 3 ][ 4 ][ 5 ][ 6 ]

3. - Navigation im Bereich Landgericht Landgericht Ingolstadt

Startseite des Landgerichts Ingolstadt | Zuständigkeits­bereich | Verfahren | Externe Verfahren | Aktuelles ! Daten & Fakten | Presse + !
Aktuell ! Archiv !
Bewährungshilfe ! Referendariat ! Historie des Gebäudes ! Teilimpressum |



Tastaturzugriff: [ ALT ] + [ 1 ][ 2 ][ 3 ][ 4 ][ 5 ][ 6 ]

4. - Links zu anderen Projekten

BAYERN DIREKTBAYERN | DIREKT - die gemeinsame Servicestelle der Bayerischen Staatsregierung. | Aufbruch BayernAufbruch Bayern … Ihr Vorschlag zählt. | Verwaltungsportal der Bayerischen StaatsregierungVerwaltungsportal der Bayerischen Staatsregierung | Datenbank Bayern - RechtDatenbank BAYERN - RECHT | Bayerischer BehördenwegweiserInformationen über Behörden und behördliche Leistungen. | YouTube-Kanal der Bayerischen StaatsregierungYouTube-Kanal der Bayerischen Staatsregierung | BayernInfoBayernInfo - Verkehrs - Informationen für Bayern. |


Tastaturzugriff: [ ALT ] + [ 1 ][ 2 ][ 3 ][ 4 ][ 5 ][ 6 ]

5. - Orientierungszeile

Portal > Gerichte > LG > Ingolstadt > Aktuelles - Stand: 22.05.2012


Tastaturzugriff: [ ALT ] + [ 1 ][ 2 ][ 3 ][ 4 ][ 5 ][ 6 ]

6. - Seiteninhalt

Aktuelles des Landgerichtes Ingolstadt

Ein echter Überzeugungstäter

Landrichter Paul Weingartner hängt noch zwei Jahre hin und arbeitet bis 67

VON HARALD JUNG

Ingolstadt

Wenn ein Landrichter zwei Jahre verhängt, dann geht es in den meisten Fällen um eine größere Straftat. Ein solches Urteil hat Paul Weingartner jedoch jetzt gegen sich selbst „gefällt“: Der Vizepräsident des Landgerichts Ingolstadt und Vorsitzender der Großen Strafkammer wird im Februar nicht in den Ruhestand gehen, wenn er 65 wird. Er hängt noch zwei Jahre dran und bleibt bis zum 67. Paul Weingartner ist der bekannteste Strafrichter in der Region und weit darüber hinaus. Das liegt in erster Linie natürlich an den vielen spektakulären Fällen, die zwangsläufig in seiner Strafkammer auftauchen, weil die für die schwersten Verbrechen zuständig ist. Mord und Totschlag, große Betrugsfälle, Vergewaltigungen oder Raub – die Bandbreite ist schier endlos und birgt so ziemlich alles, was man sich ausmalen kann. Und manchmal sogar noch mehr, denn das Verbrechen hat viele Facetten, die mitunter die Vorstellungskraft des Normalbürgers übersteigen. Das jüngste Urteil nach der Schlossfest-Schlägerei in Neuburg, der Mord am Kreuztor in Ingolstadt oder der Untreuefall gegen den früheren Schrobenhausener Bürgermeister Josef Plöckl – alles war Programm für Weingartner, um nur einige wenige große Prozesse zu nennen. Und er hat sie allesamt juristisch glanzvoll gemeistert, denn der Lentinger hat noch nie ein Urteil „zurückgekriegt“, wie die Juristen sagen. Will heißen: Alle Revisionsanträge sind von einem Oberlandesgericht oder vom Bundesgerichtshof zurückgewiesen worden. Das kommt einer Eins mit Stern gleich und ist ein Zeichen, wie versiert der Vorsitzende seine Urteile abfasst und begründet. Ein Landrichter mit Format also. Und einer mit Leidenschaft. Als vor wenigen Jahren die Neubesetzung der Präsidentenstelle anstand, hat sich Weingartner nicht beworben. Auf Frage unserer Zeitung damals, weshalb nicht, kam eine kurze Antwort: „I bin a Richter“ . . . und kein Verwaltungsbeamter, wollte er damit ausdrücken. Er will das Gesetz vertreten und Recht sprechen. Ein echter Überzeugungstäter also. Sein hoher juristischer Sachverstand und die jahrzehntelange Berufserfahrung werden hervorragend ergänzt von sehr viel Menschenkenntnis, jede Menge Lebenserfahrung und eine schon fast kolossale Bodenständigkeit. Der Mehrfachvergewaltiger, der zurzeit vor der Großen Strafkammer steht, bekam es vorgestern zu hören, nachdem er sein Geständnis ablegt hatte: „Ich habe es ihnen damals schon – als ich ihnen den Haftbefehl eröffnet habe – angesehen, dass sie ein schlechtes Gewissen haben“, sagte Weingartner trocken zum Angeklagten. Und der erkannte spätestens in dem Augenblick, dass der Mann in der Schwarzen Robe seine Kundschaft wirklich richtig einschätzen kann. Da schwingt auch viel Intuition mit. An deutlichen Worten mangelt es nie in den Verhandlungen. Das müssen mitunter auch Zeugen erfahren, wenn der Vorsitzende eine Ahnung hat, dass da jemand nicht mit der ganzen Wahrheit rausrücken will. Und mitunter gibt es zum Amüsement von Prozessbeteiligten und Zuhörern auch eine verschmitzte Bemerkung in breiter bayerischer Mundart. Auch das ist eine Stilnote, die den Fanclub des Juristen immer noch größer werden lässt. Weingartner hat oft viele „Stammgäste“ im Zuhörerraum, die in den Verhandlungspausen dann nicht selten von ihm schwärmen. Vor allem eine Dame aus dem Münchener Raum, die mehrmals im Jahr anreist, wenn „der Herr Weingartner verhandelt“. Der Erfahrungsschatz kommt natürlich nicht von ungefähr. Er war auch schon Jugend- und Familienrichter und Strafrichter am Amtsgericht und Staatsanwalt. Frühere berufliche Stationen waren Kelheim, Straubing und Regensburg. Seit 1999 führt er die Große Strafkammer am Landgericht. Wenn er jetzt dann mit 67 aufhört, hat er den Job immerhin fast 15 Jahre gemacht. Das ist rekordverdächtig. Und mit dieser Entscheidung hat er sich selbst beinahe schon lebenslänglich bei der Justiz verordnet. Dieses „Selbsturteil“ freut übrigens auch viele Polizisten, Kriminaler und den Leitenden Oberstaatsanwalt Dr. Helmut Walter. Schließlich ist Weingartner eine Bank für die Strafverfolgung in der Region und damit für die Gesellschaft. Und Weingartner privat? „Des lassn’s weg, des geht koan wos o!“, sagt er auf diese Frage schnell. Die Antwort muss man respektieren, zumal: Wer legt sich schon gern mit so einem Richter an . . . ?

Ernennung sechs ehrenamtlicher Richter an der Handelskammer des Landgerichts Ingolstadt

Ernennung sechs ehrenamtlicher Richter an der Handelskammer des Land-gerichts Ingolstadt

Im Beisein von Konrad Kliegl, Vorsitzender Richter der Handelskammer am Landgericht Ingolstadt, händigte Landgerichtspräsidentin Sibylle Dworazik sechs ehrenamtlichen Richtern die Ernennungsurkunden aus, und zwar Kurt Hofmann, Norbert Pröll, Bernd Huber, Erich Georg Deml, Johannes Ellwanger und Bianca Ntafos. Die ehrenamtlichen Richter haben Sitz und Stimme in der Kammer für Handelssachen und bringen neben einem Berufsrichter ihren Sachverstand aus der kaufmännischen Praxis ein. Dies könne sogar soweit gehen, dass die Kammer auf die Einholung von gutachterlichen Stellungnahmen verzichten könne. Die Kammer für Handelssachen ist im Zivilrecht angesiedelt und befasst sich in erster Linie mit Streitfällen unter Kaufleuten. Diese Besetzung der Kammer für Handelssachen hat Tradition seit 1879. Die Handelsrichter sind für fünf Jahre im Amt bestellt. Aus dem Ehrenamt als Handelsrichter wurden Ingenieur Erich Deml, Geschäftsführer der Wolf Stahlbau GmbH & Co. KG, Geisenfeld, und Johann Ellwanger, Ellwanger GmbH & Co. KG, verabschiedet. Erich Deml hat das verantwortungsvolle Amt eines Handelsrichters seit Februar 1980 zunächst beim Landgericht München II und ab der Gründung des Landgerichts Ingolstadt im März 1988 bei diesem ausgeübt. Herr Johann Ellwanger war seit 01.03.1994 im Amt des Handelsrichters. Die Präsidentin des Landgerichts dankte Herrn Deml und Herrn Ellwanger für ihren Dienst und ihr Engagement über lange Jahre hinweg im Interesse der Allgemeinheit und zur Aufrechterhaltung des Rechtsfriedens. Die Mitwirkung von Handelsrichtern, die über ein umfangreiches Wissen im Wirtschaftsleben und eine langjährige Erfahrung verfügen, ist von großer Wichtigkeit, sie ist eine wertvolle Hilfe und Unterstützung und auch nicht selten für die Parteien ein Grund, eine Entscheidung des Gerichts zu akzeptieren.

Ernennung sechs ehrenamtlicher Richter an der Handelskammer des Land-gerichts Ingolstadt Ernennung sechs ehrenamtlicher Richter an der Handelskammer des Land-gerichts Ingolstadt

Justizfußballmeisterschaft 2011 in Landshut

Am 01.07.2011 fand die diesjährige bayrische Justizfußballmeisterschaft in Landshut statt. Am Start waren 12 Mannschaften aus ganz Bayern, darunter die Mannschaft aus Ingolstadt.
Nach einem 2:0 Auftaktsieg gegen Traunstein, folgte eine überraschende 0:1 Niederlage gegen Würzburg. Durch das anschließende 6:0 gegen Ansbach, qualifizierten sich die Ingolstädter als Gruppenzweiter fürs Viertelfinale. Dort traf man auf die Turnierfavoriten aus Bamberg. In einer hochklassigen Partie mussten sich die Ingolstädter letztendlich verdient mit 0:2 geschlagen geben.
Nach einem 3:1 gegen Würzburg und einem Sieg gegen Nürnberg im Elfmeterschießen beendete man das Turnier auf dem 5ten Platz. Turniersieger wurde wie erwartet Bamberg, das sich im Finale im Elfmeterschießen gegen den Gastgeber aus Landshut durchsetzte.

Das ausgezeichnet organisierte Turnier war wie jedes Jahr eine gute Gelegenheit den Zusammenhalt der Ingolstädter Justiz zu fördern und einen gemeinsamen schönen Tag zu verbringen.

1.Reihe von links: Aspar Aytac, Gottschall Florian, Schermer Hans, Radomski Udo, Rohrmann Martin, Hellerbrand Christoph, Straßburger Joo, Wilfling Sebastian, Reicherl Gerhard
2. Reihe von links: Piegsa Ralf, Sternisa Manuel, Böll Stefan, Schneider Stefan, Staudt Jürgen, Kugler Franz, Stemmer Markus

Wechsel im Amt des Direktors des Amtsgerichts Pfaffenhofen im Dezember 2009

Bettina Gschwilm neue Direktorin des AG Pfaffenhofen

Mit einer Feierstunde im Festsaal des Rathauses wurde am 01. 12.2009 die neue Direktorin zum Amtsantritt in der Kreisstadt an der Ilm begrüßt. Zugleich wurde ihr Vorgänger Herbert Krammer, der seit 01.10.2009 Direktor des Amtsgerichts Ingolstadt ist, verabschiedet.
Als Präsidentin des Landgerichts konnte ich zahlreiche Ehrengäste aus Justiz, Politik und des weiteren öffentlichen Lebens begrüßen, darunter auch den ranghöchsten Richter Bayerns, den Präsidenten des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes und des Oberlandesgerichts München, Herrn Dr. Karl Huber. In seiner Festrede umschrieb er den neuen Aufgabenbereich der Direktorin wie folgt: Kompetenz in juristischen Fachfragen und der Organisation interner Abläufe neben der sorgfältigen Personalauswahl und – entwicklung. Gschwilm sei eine Führungspersönlichkeit, die diese Aufgaben gut übernehmen werde. Er wünschte ihr hierzu eine glückliche Hand.
Frau Direktorin Gschwilm kann mit fast 30 Jahren Justizzugehörigkeit auf vielseitige Erfahrung zurückgreifen, im Bezirk hat sie sich als hoch engagierte und unermüdliche Arbeiterin einen guten Namen gemacht. 1980 führte der berufliche Weg die nunmehr 57jährige als Staatsanwältin nach Ingolstadt, von 1983 bis 1988 war sie am Amtsgericht Ingolstadt mit unterschiedlichsten richterlichen Aufgaben betraut, bis sie im September 1988 an das neu errichtete Landgericht Ingolstadt wechselte. Seit ihrer Ernennung zur Vorsitzenden Richterin am Landgericht führte sie eine Zivilkammer. Viele Jahre unterrichtete sie im Nebenamt den juristischen Nachwuchs. Sehr geschätzt von Kollegen und Justizverwaltung als kompetente Ansprechpartnerin hatte sie die Funktion der Richterrätin inne.
Sie dankte ihrem Vorgänger Krammer, der ihr ein wohlgeordnetes Haus hinterlassen habe und freue sich auf ihre Arbeit.
Nach den Abschiedsworten des Direktors Krammer sprachen Bürgermeister Herker und der stellvertretende Landrat Rothmeier Grußworte, für die musikalische Umrahmung sorgten fünf Schülerinnen des Schyren-Gymnasiums unter Leitung von Oberstudienrätin Sauer.

Dworazik

Wechsel im Amt des Direktors des Amtsgerichts Ingolstadt zum 01.10.2009

Zum 01.10.2009 geht Herr Direktor am Amtsgericht Ingolstadt Raimund Scherr, der seit 01.12.2000 die Geschäfte des größten Amtsgerichts in der Region 10 leitete, in den wohlverdienten Ruhestand. Der bisherige Direktor des Amtsgerichts Pfaffenhofen a. d. Ilm Herr Herbert Krammer tritt seine Nachfolge an.

Der Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs und des Oberlandesgerichts München, Dr. Karl Huber, überreichte am 13.08.2009 anlässlich seines Besuchs am Landgericht Ingolstadt die entsprechenden Urkunden an die beiden Herren Direktoren, verbunden mit den besten Wünschen für Ruhestand und neues Amt. Der Festakt zum Amtswechsel wird am 30.09.2009 im Fahnensaal des Armeemuseums, Schloss Ingolstadt, stattfinden.

Herr Raimund Scherr begann seinen Dienst in der bayerischen Justiz am 01.11.1973 als Richter beim Landgericht Regensburg. Bereits als jungem Richter wurde ihm neben ausgezeichneten Fachkenntnissen ein ausgeprägtes Gerechtigkeits- und Rechtsgefühl, starke Entschlusskraft und ein großes Gespür für praktikable Lösungen bescheinigt.

Ab 01.05.1980 wurde Pfaffenhofen an der Ilm sein Dienstort und auch gemeinsam mit seiner Ehefrau und seinem Sohn seine neue Heimat. Am Amtsgericht Pfaffenhofen an der Ilm erfüllte Herr Scherr alle nur denkbaren richterlichen Aufgaben mit Bravur, sei es als Zivil- und Strafrichter oder als Nachlass-, Grundbuch- und Vormundschaftsrichter. Mit Wirkung vom 01.06.1991 wurde Herr Scherr zum Staatsanwalt als Gruppenleiter bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt ernannt. Nunmehr in Leitungsfunktion umfasste seine Zuständigkeit 18 staatsanwaltschaftliche Teilbereiche. Er zeigte sich auch hier als sehr engagierter hochbelastbarer und verantwortungsbewusster Staatsanwalt, der die Anklagen selbstbewusst – auch in kämpferischer Weise – vertrat.

Am 01.11.1994 wurde Herr Scherr zum weiteren aufsichtführenden Richter am Amtsgericht Ingolstadt befördert, mit ausgeprägtem Berufsethos, der sich in vorbildlicher Dienstauffassung, hohem Pflichtbewusstsein und großem Fleiß äußerte, nahm er das Amt des Abteilungsleiters für Zivilsachen wahr. Als ständiger Vertreter des Direktors des Amtsgerichts Ingolstadt verlagerte sich sein Tätigkeitsbereich auf das Gebiet der Justizverwaltung, welche er stets als „Justizmanagement“ verstand und mit modernen Führungsinstrumenten kräftig renovierte.

Nun führte Herr Scherr fast neun Jahre lang als Amtsgerichtsdirektor – oder knapp gesagt - als Chef die Geschicke des Amtsgerichts Ingolstadt mit stets hervorragender Vorbildfunktion. Herausragend war und ist bis zum letzten Arbeitstag seine Begeisterung für Innovationen und seine Fähigkeit, die Mitarbeiter aller Dienste zu motivieren. Die Justiz in Ingolstadt verdankt ihm viel.

Sein Nachfolger, Herr Direktor am Amtsgericht Herbert Krammer, bringt ein erhebliches Maß an Führungserfahrung und Rechtsprechungstätigkeit mit. Einzigartig in der bayerischen Justiz dürfte die Tatsache sein, dass er nunmehr allen drei Amtsgerichten im Bezirk als Direktor vorstand. Vom 01.07.1999 bis 31.10.2004 war Herr Krammer Direktor des Amtsgerichts Neuburg an der Donau, danach bis nunmehr Ende September 2009 leitet er als Direktor das Amtsgericht Pfaffenhofen an der Ilm.

Herr Direktor am Amtsgericht Krammer begann seinen Dienst in der bayerischen Justiz am 01.01.1982 beim Amtsgericht Ingolstadt als Richter, durchlief danach alle Justizbehörden der Region, so die Staatsanwaltschaft Ingolstadt, das Landgericht Ingolstadt und immer wieder das Amtsgericht Ingolstadt, jeweils mit vielfältigen Ermittlungs- und Rechtsprechungstätigkeiten, sowie Justizverwaltungsaufgaben.

Bereits als junger Staatsanwalt und Proberichter wurde er als “eine gefestigte, ausgeglichene Persönlichkeit mit sympathischer Ausstrahlung und feinem Taktgefühl“ erkannt. Aufgrund seiner großen Berufs- und Lebenserfahrung steht nunmehr mit Herrn Krammer dem Amtsgericht Ingolstadt ein bestens geeigneter Behördenleiter vor. Herrn Krammer zeichnet ein hohes Maß an Autorität, Verantwortungs- und Entscheidungsbereitschaft sowie die Fähigkeit Mitarbeiter zu führen und durch eigenes Vorbild zu motivieren aus.

Dworazik

Wechsel im Amt des Präsidenten des Landgerichts Ingolstadt im März 2009

Justizministerin Beate Merk führt Sibylle Dworazik ins Amt ein und verabschiedet Vorgänger Dr. Thomas Dickert

Justizministerin Beate Merk führt Sibylle Dworazik ins Amt ein und verabschiedet Vorgänger Dr. Thomas Dickert



20 Jahre Landgericht Ingolstadt

Am 9. April 2008 war es soweit: Auf Einladung des vormaligen Präsidenten Dr. Thomas Dickert und des Leitenden Oberstaatsanwalts Dr. Helmut Walter feierten Justizangehörige sowie zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Kirchen das 20-jährige Bestehen des Landgerichts und der Staatsanwaltschaft Ingolstadt. Der eigentliche Geburtstag war bereits am 1. März 2008 gewesen.

Im Fahnensaal des Neuen Schlosses begrüßte Dr. Thomas Dickert zunächst zum feierlichen Festakt. Justizministerin Dr. Beate Merk lobte in ihrer Rede den am Landgericht Ingolstadt herrschenden Teamgeist und kollegialen Zusammenhalt; der frühere Staatssekretär Herrmann Regensburger beschrieb in seiner Ansprache den langen Prozess bis zur Neugründung des Landgerichts im Jahr 1988.

Für den musikalischen Rahmen der Feierlichkeit sorgte im Fahnensaal unser Justizchor. Der sich anschließende Empfang in der Dürnitz mit allerhand Leckereien wurde von einer Justiz-Jazz-Formation untermalt – dementsprechend launig, fröhlich und zwanglos gestaltete sich auch der weitere Verlauf der Feier. “Schön war´s!“, so das einhellige Fazit von Gastgeber und Gästen.

Der Justizchor in Aktion Der Justizchor in Aktion Staatssekretär a.D. Regensburger, Justizministerin Dr. Merk, Präsident des Landgerichts Dr. Dickert und Leitender Oberstaatsanwalt Dr. Walter stoßen auf das Jubiläum an Staatssekretär a.D. Regensburger, Justizministerin Dr. Merk, Präsident des Landgerichts Dr. Dickert und Leitender Oberstaatsanwalt Dr. Walter stoßen auf das Jubiläum an Launiger Jazz in der Dürnitz Launiger Jazz in der Dürnitz


Auch interessierte Bürgerinnen und Bürger der Region erhielten Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen von Landgericht und Staatsanwaltschaft Ingolstadt zu werfen.
In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Ingolstadt fanden am 12., 23. und 30.April 2008 Veranstaltungen unter dem Titel "Justiz lebensnah" statt. Nach einer kurzen Einführung durch den Präsidenten des Landgerichts und den Ltd. Oberstaatsanwalt über die Aufgaben und die Geschichte ihrer Behörden erhielten die Teilnehmer Insider-Informationen zu spektakulären Einzelfällen. Es schloss sich eine Führung durch das Gebäude Auf der Schanz 37 mit großem Schwurgerichtssaal, Haftzellen, Sitzungssälen für Zivilsachen, Richterzimmern, Geschäftsstellen und Bibliothek an. Abgerundet wurde die Führung durch eine Ausstellung von Tatwerkzeugen, sog. Asservaten, die die Staatsanwaltschaft sichergestellt hat.

Zur Zeit liegen keine aktuellen Mitteilungen vor