28. September 2007
Geschäftsleiter des Landgerichts erhält Spitzenamt, Manfred Heckl zum Oberamtsrat befördert
Mit Wirkung vom 01.10.2007 hat der Präsident des Oberlandesgerichts München Dr. Karl Huber den Geschäftsleiter des Landgerichts Ingolstadt Manfred Heckl zum Oberamtsrat be-fördert. Es handelt sich dabei um das nur sehr selten verliehene Spitzenamt in der Laufbahn des gehobenen Justizdienstes. Die Urkunde wurde Heckl am 25.09.2007 durch den Präsiden-ten des Landgerichts Dr. Thomas Dickert im Rahmen einer kleinen Feierstunde ausgehändigt.
Den beruflichen Werdegang seines Geschäftsleiters Heckl würdigte der Landgerichtspräsident wie folgt:
Am 01.09.1971 wurde Heckl als Dienstanfänger des gehobenen Justizdienstes zugelassen und erhielt die Dienstbezeichnung "Justizschüler". Nach bestandener Rechtspflegerprüfung wurde er zum 01.12.1976 zum Justizinspektor zur Anstellung und zum 01.06.1979 zum Justizinspektor auf Lebenszeit ernannt. Nach anfänglichem Einsatz bei dem Amtsgericht Ingolstadt war Heckl mehrere Jahre bei der Staatsanwaltschaft München I sowie bei der Staatsanwaltschaft München II - Außenstelle Ingolstadt - tätig. Dort war er vor allem für die Vollstreckung strafgerichtlicher Urteile zuständig. Hierzu gehört die Vollstreckung von Geldstrafen ebenso wie die Ladung Verurteilter zum Strafantritt in der Justizvollzugsanstalt. Als zum 01.03.1988 die Staatsanwaltschaft Ingolstadt als eigenständige Behörde gegründet wurde, war Heckl als "Gründungsvater" mit dabei. Mit Wirkung vom 01.02.2001 wurde der damalige Justizamtmann zum Geschäftsleiter der Staatsanwaltschaft Ingolstadt bestellt. Weil er sich in dieser Funktion außerordentlich bewährte, kam er mit Wirkung vom 01.09.2006 mit seiner Bewerbung um die ausgeschriebene Stelle des Geschäftsleiters des Landgerichts Ingolstadt zum Zug.
