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27. April 2007 - Pressemitteilung 10/07

Anklage wegen versuchten Mordes

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat einen 59 Jahre alten Rentner aus Oberfranken wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Der Mann soll am 08. Mai 2006 seiner früheren Lebensgefährtin in Bubenreuth aufgelauert und sie durch einen Bauchschuss schwer verletzt haben.

Nach dem Ergebnis der Ermittlungen hat der 59-Jährige am Mittag des 08. Mai 2006 auf seine von ihm getrennt lebende Lebensgefährtin an ihrer Arbeitsstelle in Bubenreuth gewartet. In der Folge soll es dann zu einem Zusammentreffen beider gekommen sein, bei dem der mit einer Pistole bewaffnete Rentner einen Schuss auf die Verwaltungsangestellte abgab. Dabei soll er in Tötungsabsicht gehandelt und einen sich bietenden Überraschungsmoment ausgenutzt haben. Die 55 Jahre alte Frau erlitt einen Bauchschuss. Ihr Leben konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden. Anlass für die Bluttat soll ein von der Verwaltungsangestellten gegen den 59-Jährigen erwirktes Gerichtsurteil gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Rentner heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen gehandelt hat. Sie hat deshalb Anklage wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erhoben.

Die angerufene Schwurgerichtskammer des Landgerichtes Nürnberg-Fürth wird zunächst zu entscheiden haben, ob sie die erhobene Anklage zur Hauptverhandlung zulässt und das Hauptverfahren eröffnet. Die Staatsanwaltschaft hat für den Nachweis der von ihr erhobenen Vorwürfe 42 Zeugen und 5 Sachverständige angeboten. Im Falle eines Schuldspruches wegen versuchten Mordes kommt die Verhängung einer Freiheitsstrafe zwischen drei und 15 Jahren in Betracht.

Dr. Andreas Quentin
Richter am Oberlandesgericht
Leiter der Justizpressestelle