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27. April 2007 - Pressemitteilung 12/07

Versuchter Brandanschlag auf Wohnhaus in Bad Windsheim aufgeklärt.


Am frühen Morgen des 02. Oktober 2006 wurden auf ein vornehmlich von ausländischen Mitbürgern bewohntes Haus in Bad Windsheim mehrere Brandflaschen geworfen. Im Zuge der Ermittlungen wegen der Verwüstung des jüdischen Friedhofes in Diespeck konnten von der Kriminalpolizeiinspektion Ansbach nun vier Jugendliche ermittelt werden, die inzwischen eingeräumt haben, für diesen Brandanschlag verantwortlich zu sein. Zwei der Jugendlichen befinden sich bereits wegen ihrer Beteiligung an der Friedhofsschändung in Diespeck in Untersuchungshaft. Gegen zwei weitere Jugendliche wurde Haftbefehl erlassen. Auch sie befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Am 08. März 2007 wurden zwei Jugendliche aus dem Landkreis Neustadt/Aisch – Bad Windsheim in Untersuchungshaft genommen. Beide sind dringend verdächtig, am 24. Februar 2007 den jüdischen Friedhof in Diespeck verwüstet zu haben. Die Jugendlichen haben nun eingeräumt auch für den Brandanschlag auf ein vornehmlich von ausländischen Mitbürgern bewohntes Haus in Bad Windsheim am frühen Morgen des 02. Oktober 2006 verantwortlich zu sein. Aufgrund der bei diesen Vernehmungen gewonnenen Erkenntnisse konnten ein 16-Jähriger Arbeiter aus dem Landkreis Neustadt/Aisch – Bad Windsheim und eine inzwischen 18 Jahre alte Verkäuferin aus Schwabach festgenommen werden. Sie räumen ihre Beteiligung an dem Brandanschlag ein. Gegen beide wurde ein Haftbefehl wegen versuchter schwerer Brandstiftung erlassen.

Nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen begaben sich die vier Jugendlichen in der Nacht vom 01. auf den 02. Oktober 2006 zu dem Haus in Bad Windsheim um mehrere mit Benzin gefüllte Brandflaschen auf das Gebäude zu werfen. Eine der fünf in Richtung des Gebäudes geworfenen Brandflaschen entzündete sich vor der Haustür ohne diese jedoch in Brand zu setzen. Es entstand lediglich ein geringer Sachschaden.

Alle vier Jugendlichen rechnen sich dem rechten politischen Spektrum zu.

Die Ermittlungen dauern an. Weitere Auskünfte können zurzeit nicht erteilt werden.


Dr. Andreas Quentin
Richter am Oberlandesgericht
Leiter der Justizpressestelle