15. März 2010 - Pressemitteilung Nr. 41/10
Merk: "Strukturen gemeinsam verbessern für besseren Opferschutz" / Forum soll noch vor Ostern starten
Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk setzt in der Aufarbeitung der Missbrauchsproblematik auf Kooperation: "Es gibt doch ein Ziel, das alle eint: Es müssen Strukturen verbessert oder neu geschaffen werden, damit sich solch massiver und systematischer Missbrauch nicht mehr wiederholt," so die Ministerin. Dazu will Merk noch vor Ostern ein "Forum zur Aufarbeitung der Gewalt- und Sexualdelikte in Erziehungseinrichtungen in Bayern" einrichten. An diesem sollen sich neben Justiz-, Sozial-, Kultus- und Umweltministerium die katholische und evangelische Kirche, sonstige Träger von Erziehungseinrichtungen und der Jugendarbeit, Opferverbände sowie Sachverständige beteiligen. Alle mit der Missbrauchsbekämpfung befassten Stellen sollen Gelegenheit haben, sich mit ihren Erfahrungen und ihrer Fachkenntnis einzubringen. Merk: "Wir wollen nicht übereinander sprechen, sondern miteinander. Und wir wollen gemeinsam für die Interessen der Opfer kämpfen!"
Ziel der Gespräche soll es sein, eine gemeinsame Linie für die angemessene Aufarbeitung der bekannt gewordenen Missbrauchsfälle sowie für die erforderlichen präventiven Maßnahmen zu entwickeln. Das Forum soll auch Vorschläge zur Verbesserung des Kinder- und Jugendschutzes in Erziehungseinrichtungen erarbeiten. "Wir müssen nicht nur die äußeren Umstände beseitigen, die Missbrauch begünstigen, sondern vor allem dafür sorgen, dass schon geringste Übergriffe sofort erkannt werden. Unsere Kinder brauchen für den Notfall feste Ansprechpartner, an die sie sich vertrauensvoll wenden können," betonte Merk.
Ziel der Gespräche soll es sein, eine gemeinsame Linie für die angemessene Aufarbeitung der bekannt gewordenen Missbrauchsfälle sowie für die erforderlichen präventiven Maßnahmen zu entwickeln. Das Forum soll auch Vorschläge zur Verbesserung des Kinder- und Jugendschutzes in Erziehungseinrichtungen erarbeiten. "Wir müssen nicht nur die äußeren Umstände beseitigen, die Missbrauch begünstigen, sondern vor allem dafür sorgen, dass schon geringste Übergriffe sofort erkannt werden. Unsere Kinder brauchen für den Notfall feste Ansprechpartner, an die sie sich vertrauensvoll wenden können," betonte Merk.
