Menü

Bayerisches Staatsministerium der Justiz

Justizpalast München, erbaut zwischen 1890 und 1897, Dienstgebäude des bayerischen Staatsministeriums der Justiz sowie des Landgerichts München I

Dauerausstellung

Willkür "Im Namen des Deutschen Volkes"

"Wer die Freiheit nicht im Blut hat, wer nicht fühlt, was das ist: Freiheit - der wird sie nie erringen." (Kurt Tucholsky, 1935)

Ihren Mut zur Freiheit haben die Geschwister Sophie und Hans Scholl und vier ihrer Freunde, Christoph Probst, Prof. Kurt Huber, Alexander Schmorell und Willi Graf, mit dem Leben bezahlt, zehn weitere Mitglieder der Widerstandsgruppe Weiße Rose wurden zu zeitigen Freiheitsstrafen verurteilt. Wohin es führen kann, wenn die Dritte Gewalt im Staate ihre Unabhängigkeit verliert, zeigt die 

Dauerausstellung Willkür "Im Namen des Deutschen Volkes"
.

Diese ist ab sofort in dem nahezu vollständig erhaltenen Sitzungssaal 216 (heute 253) zu sehen, in dem am 19. April 1943 der zweite Prozess gegen 14 Angeklagte der Widerstandsgruppe Weiße Rose stattfand. Konzipiert wurde die Ausstellung vom Bayerischen Staatsministerium der Justiz in Zusammenarbeit mit der Weißen Rose Stiftung e.V. Neben den Lichtbildern der insgesamt 17 Angeklagten aus beiden Prozessen und den Kopien einiger Originaldokumente vermittelt insbesondere die Authentizität des Ortes einen bleibenden Eindruck von der Justizwillkür des Dritten Reiches.


Interessierte Besucher sind zu dieser Ausstellung herzlich eingeladen! Der Eintritt ist kostenlos.


Ort, Anfahrt und Öffnungzeiten

Justizpalast, Prielmayerstraße 7, Saal 253
Haltestelle "Karlsplatz (Stachus)" der Linien U4, U5
Tram 16, Tram 17, Tram 18, Tram 27 sowie aller S-Bahnen

Geöffnet: montags - donnerstags von 9.00 Uhr - 15.00 Uhr,
freitags von 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Aufgrund von mündlichen Prüfungen
ist die Ausstellung zudem jedes Jahr in den Zeiträumen
10. April bis 31. Mai und
10. Oktober bis 30. November
geschlossen.

Bilder aus der Ausstellung