Fahrplan Verbraucherschutzpolitik 2009/2010: Zehn Punkte für spürbar besseren Verbraucherschutz
Die bayerische Verbraucherschutzministerin Dr. Beate Merk hat am 18. Februar 2009 ihren "Fahrplan Verbraucherschutzpolitik" für die Jahre 2009/2010 vorgestellt. In dem 10-Punkte-Programm setzt sie darauf, Wissen zu vermitteln, kompetente Beratung auszubauen und Verbraucherrechte zu sichern und zu stärken.
Finanz-, Daten und Medienkompetenz sind Voraussetzungen für eigenverantwortliches Handeln der Bürgerinnen und Bürger. Da vor allem Jugendliche hier Defizite haben, wird sich Bayern vorrangig für die bessere Einbringung im schulischen Bereich einsetzen.
Trotz vielfältiger Informationsmöglichkeiten über neue Medien und Internet ist festzustellen, dass Verbraucher Bedarf an Hilfestellung vor Ort haben. In allen Regionen Bayerns besteht der Bedarf nach klaren Anlaufstellen vor Ort. Deshalb gibt es das Projekt zur Einrichtung von "Verbraucherlotsen".
Als aktuelle Problemfelder mit dringendem Handlungsbedarf sind zu nennen der Datenschutz, die Anlageberatung, "Abzocke im Internet" und der immer dichtere Tarifdschungel in der Telekommunikation
Geplant sind in den nächsten zwei Jahren außerdem regelmäßige Treffen im Rahmen einer Verbraucherallianz und die Einrichtung einer unabhängigen Expertenkommission.
