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Bayerisches Staatsministerium der Justiz

Justiz ist für die Menschen da - Recht Sicherheit Vertrauen
02.05.2013

Vorstellung der Ergebnisse des Architektenwettbewerbs neues Strafjustizzentrum München / Merk: "Grundlage für ein Gebäude, das den Ansprüchen der Justiz gerecht wird, die dritte Gewalt angemessen repräsentiert und ein städtebauliches und architektonisches Ausrufezeichen setzt!"

Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk hat heute zusammen mit dem Vorsitzenden des Preisgerichts Prof. Dr. Thomas Jocher die Ergebnisse des Architektenwettbewerbs für ein neues Strafjustizzentrums am Münchner Leonrodplatz präsentiert. Der geschätzt 234 Mio. EUR teure Neubau für die knapp 1.300 Mitarbeiter der Münchner Strafjustizbehörden soll eine Nutzfläche von rd. 38.000 m2 haben.

Die Ministerin zu diesem Anlass: "Dieser Neubau ist dringend notwendig. Und dafür wollten wir einen Entwurf, der den Anforderungen eines modernen Justizgebäudes gerecht wird." Neben Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz denkt Merk dabei vor allem an Sicherheitsanforderungen, die nötige Infrastruktur für ein effektives Arbeiten in Sitzungssaal- und Bürobereich und eine angemessen repräsentative architektonische Gestaltung.

"Das alles unter einen Hut - oder besser gesagt: unter ein Dach - zu bringen war Aufgabe des Architektenwettbewerbs", so Merk weiter. "Und wir haben Siegerentwürfe, die überzeugen. Vor allem der 1. Preis für den Entwurf des Architekturbüros Frick Krüger Nusser Plan2 Architekten aus München besticht durch sein kompaktes Konzept mit seiner klaren Haltung im Innern wie im Äußeren. Für mich eine hervorragende Lösung, sowohl städtebaulich als auch funktional. Urban, kompakt, grün, so kann ich mir ein modernes Justizzentrum am Leonrodplatz vorstellen."

Die Ministerin weiter: "Mit unseren Siegerentwürfen haben wir die Grundlage, um ein Gebäude zu bauen, das den Ansprüchen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Bürgerinnen und Bürger gerecht wird, die Justiz angemessen repräsentiert, und", so Merk abschließend, "ein städtebauliches und architektonisches Ausrufezeichen setzt!"

Hintergrund: Ergebnis des Wettbewerbs (insgesamt 27 Wettbewerbsbeiträge):

1. Preis: Frick, Krüger, Nusser - Plan2 GmbH (München)

2. Preis: Henn Architekten (München)

3. Preis: Schulz & Schulz Architekten (Leipzig)

4. Preis: Baumschlager Eberle Lochau ZT GmbH (Lochau)

5. Preis: agn Niederberghaus & Partner GmbH (Ibbenbüren)

Anerkennungen:

-    Hascher Jehle Planungsgesellschaft mbH (Berlin)

-    ingenhoven architects (Düsseldorf)

-    Ortner & Ortner Baukunst GmbH (Berlin)

 

Weitere Informationen zum Wettbewerb ab Montag, den 13.05.2013 unter http//www.stbam1.bayern.de/hochbau/aktuelles.php