10. Dezember 2010 - Pressemitteilung 5/10
Leichenfund bei Lichtenau
Bei den in einem Waldstück bei Lichtenau aufgefundenen Leichen handelt es sich um das getrennt lebende Ehepaar.
Nach dem nunmehr vorliegenden Obduktionsergebnis sind beide an einer erheblichen Schittverletzung in der Armbeuge verblutet. Die Suche nach der Tatwaffe war bisher erfolglos und wird heute fortgesetzt.
Der Ehemann hatte gegenüber dem 24-jährigen Sohn, den er gefesselt in der Wohnung zurückließ, angedroht, er werde seine Ehefrau umbringen. Aufgrund der Androhung und der Gesamtumstände geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Ehemann seine Ehefrau gewaltsam in das Waldstück verbracht, diese dort getötet und sich anschließend selbst tödliche Verletzungen beigebracht hat.
Dr. Lehnberger
in Vertretung des
Leitenden Oberstaatsanwaltes
Staatsanwaltschaft Ansbach, Tel: 0981/ 58-251, Fax: 0981/ 58-265, pressestelle@sta-an.bayern.de
