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09. Juli 2008 - Pressemitteilung 04/08

Pressemitteilung vom 09.07.2008


Im Online-Vorabbericht des „Stern“ vom 09.07.2008 i. S. Ulrich Sch., schreibt dieser:

„Münchner Staatsanwaltschaft stellte im Jahr 1999 Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Kinderschänder Oliver Shanti trotz schwer belastender Zeugenaussagen ein“

Eine Überprüfung dieser Akte hat folgendes ergeben:

Mit Schriftsatz vom 29.05.1998 wurde vom anwaltlichen Vertreter der Mutter zweier Geschädigter Anzeige gegen Ulrich Sch. wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern u. a. erstattet.

Die Geschädigten wurden daraufhin im Juni/Juli 1998 polizeilich vernommen.

Nach ihren Angaben fanden die angezeigten sexuellen Übergriffe im Sommer 1991 statt. Zu diesem Tatzeitpunkt waren Beide über 14 Jahre alt, sodass ein sexueller Missbrauch von Kindern nicht vorliegen konnte, da sich dieser Tatbestand nur auf Opfer unter 14 Jahre bezieht.

Bezüglich eines Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen war nach damaligem Recht zum Zeitpunkt der Anzeigeerstattung bereits Verfolgungsverjährung (Verjährungszeit fünf Jahre) eingetreten.

Ein Verbrechen der sexuellen Nötigung war nicht nachzuweisen. Gem. § 178 Abs.1 StGB in der zum Tatzeitpunkt geltenden Fassung war Voraussetzung, dass das Opfer mit Gewalt oder Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben genötigt wird, außereheliche sexuelle Handlungen an sich zu dulden oder vorzunehmen.


Nach den Aussagen der Geschädigten war dem Beschuldigten jedoch nicht nachzuweisen, dass er derartige Nötigungsmittel vorsätzlich einsetzte, um die Vornahme sexueller Handlungen zu erzwingen. Soweit von einem Opfer körperliche Übergriffe des Beschuldigten geschildert wurden, dienten diese nicht unmittelbar dem Ziel, sexuelle Handlungen vornehmen zu können.

Das Verfahren ist daher mit Verfügung der Staatsanwaltschaft München I vom 10.07.1999 eingestellt worden.


Schmidt-Sommerfeld