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Staatsanwaltschaft München I

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Portal > Staatsanwaltschaften > StA > München I > Presse > Archiv > 2011 - Letzte Änderung: 08.06.2011


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08. Juni 2011

Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft München I in Sachen Bayerische Landesbank vom 08.06.2011


Die Staatsanwaltschaft München I hat ihre Ermittlungen gegen die acht früheren Vorstandsmitglieder der Bayerischen Landesbank wegen des Verdachts der Untreue im Zusammenhang mit dem Erwerb von Mehrheitsanteilen an der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) abgeschlossen. Am 25.05.2011 wurde nun Anklage gegen die acht Angeschuldigten bei der sechsten Strafkammer des Landgerichts München I erhoben.

Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München I und des Bayerischen Landeskriminalamtes besteht folgender Tatverdacht:

Am 22.05.2007 erwarb die Bayerische Landesbank 50,22 % der Anteile an der HGAA. Dabei sahen die Angeschuldigten über die im Rahmen des Erwerbsprozesses aufgedeckten Bedenken hinsichtlich der mit dem Erwerb verbundenen Risiken bewusst hinweg und missachteten das für einen Beteiligungserwerb erforderliche Verfahren. Dies führte zu Lasten der Bayerischen Landesbank zu einem Schaden von knapp 550 Mio. €.

Vier Angeschuldigten wird zudem vorgeworfen, im Zusammenhang mit dem vom früheren Kärntner Landeshauptmann Dr. Jörg HAIDER geforderten Sponsorings des vormaligen Wörtherseestadions in Klagenfurt zudem eine Straftat der Bestechung eines europäischen Amtsträgers in Tateinheit mit Anstiftung zur Untreue begangen zu haben.

Sieben der acht Angeschuldigten wird schließlich eine weitere Untreue zu Lasten der Bayerischen Landesbank zur Last gelegt, da sie am 17.12.2007 von der Hypo Alpe Adria Mitarbeiter Privatstiftung weitere 3,33% Aktien der HGAA erwarben. Dies führte zu einem weiteren Schaden von rund 74 Mio. €.

Mit der Anklageschrift im Umfang von 474 Seiten wurden dem Landgericht München I die Verfahrensakten von insgesamt 255 Aktenordnern vorgelegt.


gez.
Stockinger
Pressesprecherin