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Pressemitteilung 3/2017 vom 08.09.2017

Mitte Oktober 2016 war im Zuge der umfangreichen Ermittlungen nach dem Auffinden der sterblichen
Überreste von Peggy Knobloch an einem winzigen Textilteilchen eine DNA-Spur des
Uwe Böhnhardt festgestellt worden. Zur Abklärung des überraschenden Fundes wurden
die Abläufe der Spurensicherung und der Spurenauswertung von der SOKO Peggy und
der Staatsanwaltschaft Bayreuth eingehend nachvollzogen und intensiv
hinterfragt. Hierbei ergab sich, dass die DNA-Spur eindeutig einem Kopfhörer
des Uwe Böhnhardt zugeordnet werden konnte und bei der Spurensicherung am
Fundort übertragen worden sein muss.



Der konkrete Übertragungsweg der DNA von
Uwe Böhnhardt an den Auffindeort in Rodacherbrunn kann allerdings nicht mehr
geklärt werden. Denn aus dem nun vorliegenden abschließenden Gutachten des
hierfür beauftragten Instituts geht hervor, dass an den untersuchten
Gerätschaften der Tatortgruppe des LKA Thüringen, darunter auch ein
Winkelmaßstab, keine DNA-Spuren von Uwe Böhnhardt oder von Peggy Knobloch
festgestellt werden konnten.



Die DNA-Spur des Uwe Böhnhardt steht nicht
im Zusammenhang mit dem Tod von Peggy Knobloch. Die gutachterlichen Ergebnisse
sind mittlerweile an das LKA Thüringen für weitere qualitätssichernde Maßnahmen
übergeben worden.



Die umfangreichen Ermittlungen der SOKO
Peggy und der Staatsanwaltschaft Bayreuth zur Aufklärung des Falles Peggy
Knobloch dauern aber weiterhin an.