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Amtsgericht Bayreuth

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Portal > Gerichte > AG > Bayreuth > Verfahren > Insolvenzverfahren - Letzte Änderung: 16.02.2016


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Insolvenzgericht

Das Insolvenzgericht ist zuständig für



Die öffentlichen Bekanntmachungen in Insolvenzsachen erfolgen seit dem 1. Juli 2007 ausschließlich im Internet unter www.insolvenzbekanntmachungen.de [extern]

Bitte nützen Sie diese Einsichtsmöglichkeit. Das Insolvenzgericht kann telefonische oder schriftliche Anfragen hierzu grundsätzlich nicht beantworten.

Die örtliche Zuständigkeit des Insolvenzgerichts Bayreuth umfasst die Amtsgerichtsbezirke

Bayreuth (Stadt und Landkreis)
Kulmbach (Stadt und Landkreis)




Erreichbarkeit:



Telefon:

0921/504-402 (Buchstabe A, H, I, K, L, P, R)

0921/504-403 (Buchstabe C, J, N, O, Sch, St, T, U, V, W, X, Z)

0921/504-405 (Buchstabe B, D, E, F, G, M, S, Q, Y)


Zimmer: 2.563 und 2.566 im 2. Stock


Sprechzeiten:



Montag bis Freitag: 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr

oder nach Vereinbarung.

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Hinweise für Insolvenzanträge und Restschuldbefreiung


Richtige Verfahrensart:

Die Insolvenzordnung sieht für natürliche Personen zwei unterschiedliche Verfahrensarten vor: Das Regelinsolvenzverfahren und das Verbraucherinsolvenzverfahren. Ein Wahlrecht des Schuldners zwischen den Verfahrensarten besteht nicht.

Besonderheiten bei der Antragstellung:

Während der Antrag auf Eröffnung des Regelinsolvenzverfahrens (Fremdantrag, z.B. vom Gläubiger oder Eigenantrag vom Schuldner selbst) unmittelbar beim Insolvenzgericht gestellt werden kann, muss dem Antrag auf Eröffnung des Verbraucherinsolvenzverfahrens (Eigenantrag) ein gescheiterter außergerichtlicher Einigungsversuch des Schuldners mit seinen Gläubigern vorausgehen. Das Scheitern des Einigungsversuchs muss eine anerkannte Schuldnerberatungsstelle, z.B. Caritasverband Bayreuth für Stadt und Landkreis Bayreuth e.V. oder ein Rechtsanwalt oder Steuerberater im Antragsvordruck bescheinigen.

Hinweis: Von Amts wegen wird ein Insolvenzverfahren nicht eingeleitet.


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Außergerichtliche Schuldenbereinigung:

Die Bescheinigung über das Scheitern einer außergerichtlichen Einigung mit den Gläubigern in Verbraucherinsolvenzverfahren kann von jedem zugelassenen Rechtsanwalt, Steuerberater oder einer anerkannten Schuldnerberatungsstelle ausgestellt werden.

Vordrucke:

Für das Verbraucherinsolvenzverfahren ist die Verwendung eines amtlichen Vordrucksatzes vorgeschrieben, der in der nachfolgenden Übersicht heruntergeladen werden kann. Ein Vordruck für den Antrag auf Eröffnung des Regelinsolvenzverfahrens steht in dieser Übersicht ebenfalls zur Verfügung.

Ab dem 01.07.2014 gelten die neuen Vordrucke der Ins-Reihe (Verordnung zur Änderung der Verbraucherinsolvenzvordruckverordnung vom 23. Juni 2014, BGBl. I S. 825, Inkrafttreten am 30.06.2014). Die bisherigen Vordrucke werden aus der Ins-Reihe genommen und dürfen nicht mehr verwendet werden.

Stundung der Verfahrenskosten:

Handelt es sich beim Schuldner um eine natürliche Person, die einen eigenen Insolvenzantrag und einen Antrag auf Erteilung des Restschuldbefreiung gestellt hat, und kann der Schuldner die bei Gericht entstehenden Kosten des Insolvenzverfahrens (nicht die Kosten eines ggf. erforderlichen außergerichtlichen Einigungsversuchs) nicht aus seinem Vermögen aufbringen, werden ihm diese Kosten auf Antrag bis zur Erteilung der Restschuldbefreiung gestundet. Dies gilt sowohl für das Verbraucher- als auch für das Regelinsolvenzverfahren.

Die gestundeten Kosten, werden nicht endgültig von der Staatskasse übernommen. Diese werden vielmehr lediglich bis zur Erteilung der Restschuldbefreiung nicht gegen den Schuldner geltend gemacht und anschließend in maximal 48 Raten vom Schuldner eingefordert (§ 4b Abs. 1 Satz 2 InsO)

Restschuldbefreiung:

Natürliche Personen können im Falle des Eigenantrages im Rahmen des Insolvenzverfahrens auf Antrag Restschuldbefreiung erlangen. Der Schuldner muss für einen Zeitraum von 6 Jahren ab Verfahrenseröffnung des Insolvenzverfahrens seine pfändbaren laufenden Bezüge an einen Treuhänder abtreten (§287 Abs. 2 InsO).

Informationen hierzu enthält die Broschüre des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz "Der Weg zur Verbraucherentschuldung - Ein Überblick über das Verbraucherinsolvenz- und das Restschuldbefreiungsverfahren" [intern]

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Insolvenzantrag:

Das Insolvenzgericht wird nur auf Antrag eines Gläubigers, des Schuldners oder eines Erben tätig. Voraussetzung ist das Vorliegen eines Insolvenzgrundes.

Beim Gläubigerantrag (Fremdantrag) muss dieser ein rechtliches Interesse an der Eröffnung des Insolvenzverfahrens haben, seine Forderung und einen Eröffnunggrund glaubhaft vortragen.

Eröffnung des Verfahrens:

Ein Insolvenzverfahren wird nur eröffnet, wenn die Verfahrenskosten gedeckt sind oder gestundet werden. Ansonsten ist das Verfahren mangels Masse abzuweisen.

Sonstiges:

Eine Liste der anerkannten Insolvenzberatungsstellen finden Sie im Internet auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration unter
http://www.stmas.bayern.de//sozial/schuldnerberatung [extern]

Das Insolvenzgericht ist nicht zuständig für die Anmeldung der Insolvenzforderung. Sie erfolgt ausschließlich beim Insolvenzverwalter bzw. Treuhänder.

Vordruckcenter:


Die amtlichen Vordrucke für das Verbraucherinsolvenzverfahren und das Restschuldbefreiungsverfahren finden Sie unter http://www.justiz.nrw.de/BS/formulare/insolvenz/verbraucherinsolvenzverfahren/index.php [extern]

Die Vordrucke für das Insolvenzverfahren finden Sie unter http://www.justiz.nrw.de/BS/formulare/insolvenz/verbraucherinsolvenzverfahren/index.php [extern]



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Vordrucke

  1. Vermögensverzeichnis juristische Person [intern]
  2. Insolvenzantrag Firma [intern]
  3. Insolvenzantrag Einzelhandelskaufmann/frau [intern]
  4. Gläubigerverzeichnis [intern]
  5. Hinweisblatt [intern]
  6. Insolvenzantrag natürliche Person [intern]
  7. Merkblatt zum Verbraucherinsolvenzverfahren [intern]
  8. Merkblatt zur Sundung der Kosten in Insolvenzverfahren [intern]
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