Pressemitteilung 1 vom 04.02.2026
Mit Recht nachhaltig: Photovoltaik-Anlage auf Dachfläche des Augsburger Strafjustizzentrums geht ans Netz
Einweihung der Photovoltaik-Anlage im Strafjustizzentrum Augsburg am 03.02.2026
Die bayerische Justiz geht einen weiteren Schritt zu mehr Nachhaltigkeit und nutzt das Dach des Strafjustizzentrums für die solare Stromgewinnung. Vizepräsident des Landgerichts Augsburg Michael Eberle weihte im Beisein der beteiligten Firmen sowie des Vizepräsidenten des Amtsgerichts Augsburg Matthias Nickolai die neu errichtete Photovoltaik-Anlage ein.
In einer Bauzeit von nur sieben Monaten konnte das Projekt unter Mitwirkung der Firmen Energietechnik Stuhlenmiller GmbH & Co. KG aus Altenmünster, Wirth elektrotechnik GmbH aus Dischingen, Unsöld GmbH aus Vöhringen, Steiner GmbH & Co. KG aus Margertshausen, Rekers Betonwerk GmbH Co. KG aus Schwarzenbruck-Ochenbruck und Ingenieurbüro Riefle GmbH & Co. KG aus Wechingen sowie der Stadtwerke Augsburg verwirklicht werden.
Mit dieser neuen Anlage leistet das Landgericht Augsburg einen weiteren aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Auf den Dächern des Parkdecks, des Foyersund des Verwaltungsgebäudes sind aktuell 1111 Module mit einer Gesamtleistungvon 566,61 kWp installiert. Die bestehende Anlage ist in der Lage, jährlich rund 566.000 kWh zu produzieren. Zusammen mit dem Batteriespeicher von 210 kWh wird der Stromverbrauch des Strafjustizzentrums zu circa 70% durch die Anlage gedeckt und die Stromkosten entsprechend reduziert. Es werden circa 212.018 kg CO2-Emissionen pro Jahr vermieden (deutscher Strommix 2024 mit 380 g/kWh). Des Weiteren kann der überschüssige Strom (circa 289.000 kWh – entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von circa 120 Zwei-Personen-Haus-halten) in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.