Pressemitteilung 2 vom 29.04.2026
Generalstaatsanwalt Wimmer zurück in Landshut
Generalstaatsanwalt Wimmer zurück in Landshut
„Last but not least“ - Mit diesen Worten und einem
Augenzwinkern eröffnete Generalstaatsanwalt Andreas Wimmer seinen Besuch bei
der Staatsanwaltschaft Landshut, die den Abschluss seiner Runde bei allen zehn
Staatsanwaltschaften seines Bezirks nach dem Amtsantritt im Februar 2026 bildete.
Wimmer, der Reinhard Röttle, nunmehr Präsident des
Bayerischen Obersten Landesgerichts, als Generalstaatsanwalt in München
nachfolgte, absolvierte mehrere Stationen seiner Justizkarriere in München,
unter anderem bei der Staatsanwaltschaft München I, dem Bayerischen
Staatsministerium der Justiz, am Oberlandesgericht München und bei der Generalstaatsanwaltschaft
München. Anschließend leitete er von 2018 bis 2020 als Präsident das
Landgericht Landshut, bis er nach Stationen als Präsident des Landgerichts Augsburg
und als Generalstaatsanwalt in Nürnberg nun wieder in seinen Heimatbezirk
zurückkehrte.
Bei seinem Besuch in Landshut in neuer Funktion tauschte sich Generalstaatsanwalt Wimmer intensiv mit den Mitarbeitern, insbesondere den Servicekräften, über die Umstellung auf die elektronische Akte und die damit verbundenen Herausforderungen aus. Die Staatsanwaltschaft Landshut hatte Ende 2025 erfolgreich als Testbehörde für eine Systemoptimierung fungiert.
Die Staatsanwaltschaft Landshut ist die Wirtschaftsschwerpunktstaatsanwaltschaft in Niederbayern. Wimmer informierte sich über die steigenden Verfahrenszahlen im Bereich der Insolvenzstraftaten. Als mitursächlich für den Anstieg wird auch das Auslaufen der Schonfristen nach der Coronazeit gesehen.
Großes Interesse zeigte Generalstaatsanwalt Wimmer an den sich aus der Zuständigkeit über den Flughafen München im Erdinger Moos ergebenden Besonderheiten für die Staatsanwaltschaft Landshut: Im Fokus der Ermittler steht der Schmuggel von Betäubungsmitteln aus dem Ausland, insbesondere aus dem südostasiatischen Raum, über das Drehkreuz Flughafen München. Die in diesem Bereich gestiegenen Fallzahlen sind nicht zuletzt auf die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Ermittlungsbehörden zurückzuführen, was Wimmer lobend hervorhob.