Pressemitteilung 3 vom 19.06.2026
PrideWeeks: Die Generalstaatsanwaltschaft München zeigt Flagge / Reger Zulauf beim Prozessspiel am Amtsgericht
Die Generalstaatsanwaltschaft München – Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) – veranstaltete am 12.06.2026 im Rahmen der PrideWeeks in einem Sitzungssaal des Amtsgerichts München ein Prozessspiel, bei dem eine Gerichtsverhandlung anhand einer fiktiven queerfeindlichen Straftat simuliert wurde. Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Polizeibeamte und Teilnehmer schlüpften in Anwesenheit des Münchner Generalstaatsanwalts Andreas Wimmer in die Rollen von Angeklagtem, Verteidiger, Zeugen, Richter, Sachverständigem etc. Der Zentrale Antisemitismusbeauftragte der Bayerischen Justiz, Oberstaatsanwalt (stV) Andreas Franck, und sein Pendant bei der Polizei, der Beauftragte der Bayerischen Polizei gegen Hasskriminalität, insbesondere Antisemitismus, Michael Weinzierl, sowie der Hate-Speech-Beauftragte der Bayerischen Justiz, Staatsanwalt als Gruppenleiter David Beck, waren ebenfalls unter den Mitwirkenden. Die zahlreichen Teilnehmer aus der queeren Community nutzten die Gelegenheit, um Fragen zur Arbeit der (General)Staatsanwaltschaft und zu den Abläufen in einem Strafverfahren zu stellen.
Hintergrund:
Die Generalstaatsanwaltschaft München – Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) – ist seit 2025 Kooperationspartner des Projekts „Zeig Flagge. Zeig’s an!“, an dem auch das Polizeipräsidium und die Landeshauptstadt München beteiligt sind.
Dr. Mayer
Oberststaatsanwältin
stellv. Pressesprecherin der Generalstaatsanwaltschaft München