Menü

Amtsgericht Rosenheim

Justiz ist für die Menschen da – Recht Sicherheit Vertrauen

Rechtsantragstelle

Bürgerservice

Der Bürgerservice ist erreichbar unter:
Amtsgericht Rosenheim - Bürgerservice
Bismarckstraße 1
83022 Rosenheim

Telefon: 08031 – 8074 104
Telefax:  08031 – 8074 100
E-Mail: buergerservice@ag-ro.bayern.de

Das Vorzimmer zur Anmeldung finden Sie in Zimmer 025 im Erdgeschoss.

Öffnungs- und Sprechzeiten:
Montag – Freitag, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
Erscheinen Sie bitte mindestens 30 Minuten VOR Ende der Sprechzeit, damit Ihr Antrag noch am gleichen Tag aufgenommen werden kann.  Vielen Dank!

Bitte erscheinen Sie nur in unaufschiebbaren Eilfällen unangekündigt beim Bürgerservice. Eilanträge sind insbesondere einstweilige Anordnungen, wie beispielsweise Gewaltschutzanträge oder Anträge das Kindeswohl betreffend.
Wenden Sie sich bitte in allen übrigen Fällen vor Ihrem persönlichen Erscheinen telefonisch an den Bürgerservice. Ihr Anliegen wird abgeklärt. Sollte ein Termin zur Antragsaufnahme erforderlich sein, wird mit Ihnen ein Termin vereinbart.
Es finden Einlasskontrollen am Gericht statt. Planen Sie hierfür bitte bei einer Terminswahrnehmung genügend Zeit ein. Vereinbarte Termine sind einzuhalten, anderenfalls bitte abzusagen.

Wichtiger Hinweis: Corona-Situation

Aufgrund der vorherrschenden Corona-Krise sind Einschränkungen im Gerichtsablauf unvermeidlich. Zum Schutz aller Beteiligten und auch der Beschäftigten des Amtsgerichts, wird um Folgendes gebeten:

  • Vereinbaren Sie vor Ihrem persönlichen Erscheinen grundsätzlich einen Termin (siehe oben).
  • Beachten Sie bitte die Corona-Verhaltensregeln:

    Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist im Amtsgerichtsgebäude verpflichtend. Bitte achten Sie darauf den nötigen Sicherheitsabstand einzuhalten. Nutzen Sie die bereitstehenden Desinfektionsspender.

  • Eine Begleitperson darf nicht mit zur Antragsaufnahme genommen werden, Ausnahme: Dolmetscher/Sprachmittler

Beratungshilfe:

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Beratungshilfeanträge im Regelfall derzeit nur schriftlich bearbeitet werden können.

Der Bürgerservice – was ist das?

Der Bürgerservice bzw. die zentrale Rechtsantragstelle bietet Ihnen direkte und praktische Hilfestellung, wenn Sie Anträge und Schriftsätze an das Amtsgericht richten wollen. Sie können beispielsweise Klagen, Klageerwiderungen, einstweilige Verfügungen/Anordnungen und andere Erklärungen, wie etwa Stellungnahmen, dort zu Protokoll geben, soweit kein Anwaltszwang besteht.

Bitte beachten Sie:
Eine kostenlose und umfangreiche rechtliche Beratung darf der Bürgerservice Ihnen nicht geben. Für Rechtsberatung sind nach dem Rechtsberatungsgesetz ausschließlich die Angehörigen der rechtsberatenden Berufe zuständig, insbesondere Rechtsanwälte.
Es können zudem keine außergerichtlichen, privatschriftlichen Erklärungen an die Gegenseite verfasst werden (z. B. Kündigung, Mahnung).
Die Gerichtssprache ist deutsch. Bitte bringen Sie im Bedarfsfall einen Dolmetscher oder eine Person, die der deutschen Sprache mächtig ist, mit.

Bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit, wenn Sie einen Antrag oder eine Erklärung zu Protokoll geben möchten:

  • Einen gültigen Personalausweis oder Reisepass
  • Soweit vorhanden:
    • Ein Anschreiben des Gerichts, aus dem sich das Aktenzeichen des Verfahrens und der Verfahrensgegenstand ergeben oder ggf. eine bereits ergangene gerichtliche Entscheidung
    • Nötige Beweismittel (z. B. Verträge, Quittungen, Korrespondenz mit der Gegenseite)
    • Bei einstweiligen Anordnungen zusätzlich jede Dokumentation über den Sachverhalt (z. B. Kopie einer Strafanzeige, Kontaktverbot, ärztliches Attest)

Sie möchten einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz stellen?

Drucken Sie bitte folgenden Fragebogen aus, füllen Sie diesen sorgfältig aus und bringen Sie ihn zum Bürgerservice zur Antragsaufnahme mit.

Sind Sie von Stalking betroffen? Werden Sie also durch eine andere Person dadurch unzumutbar belästigt, dass sie Ihnen gegen den ausdrücklich erklärten Willen wiederholt nachstellt oder sie unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln verfolgt?

Bringen Sie in diesem Fall bitte folgende Unterlagen zur Antragsaufnahme mit:

  • Stalkingprotokoll
  • Nachweise, soweit vorhanden:
    • Chatverläufe
    • Briefe/Emails
    • anderweitige, vergleichbare Nachweise

Weitere Informationen

  • Formulare und Informationen zur Beratungshilfe finden Sie hier

Verfahrensübersicht