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Bayerisches Staatsministerium der Justiz

Justiz ist für die Menschen da - Recht Sicherheit Vertrauen

Verwaltungsinformatikerinnen & Verwaltungsinformatiker

Gerichte und Staatsanwaltschaften nutzen in hohem Maße IT-Systeme für ihre tägliche Arbeit.  Verwaltungsinformatikerinnen und Verwaltungsinformatiker sorgen auf der Grundlage ihrer technischen Ausbildung dafür, dass die Anforderungen der Justiz an eine moderne Arbeitsplatzausstattung und  funktionierende und auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete IT-Systeme erfüllt werden können.

Für sie gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten:  z.B. Netzwerk, Client- und Serverbetrieb, IT-Sicherheit, Entwicklung und Betrieb von Individualsoftwarelösungen für die unterschiedlichen fachlichen Bereiche der Justiz in enger Zusammenarbeit  mit externen IT-Dienstleistern, Koordination von externen Betriebsdienstleistern, Text- und Webprogrammierung usw.

Verwaltungsinformatikerinnen und Verwaltungsinformatiker arbeiten nicht unmittelbar bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften, sondern in dem IT-Servicezentrum der bayerischen Justiz, das diese Aufgaben zentral für die ganze bayerische Justiz wahrnimmt. Das IT-Servicezentrum der bayerischen Justiz hat seinen Hauptsitz in Amberg;  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten aber auch z.B. in Augsburg, Bamberg, München, Nürnberg, Würzburg, Passau und einigen anderen Städten.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber haben bei im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung Vorrang bei der Einstellung vor nicht schwerbehinderten Bewerbern. Nach § 164 Abs. 1 Satz 4 SGB IX ist die Schwerbehindertenvertretung über Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen unmittelbar nach Eingang zu unterrichten. Die Schwerbehindertenvertretung ist nicht zu beteiligen, wenn die schwerbehinderte Bewerberin / der schwerbehinderte Bewerber dies ausdrücklich ablehnt (§ 164 Abs. 1 Satz 10 SGB IX). Eine solche ablehnende Erklärung kann gemeinsam mit den Bewerbungsunterlagen eingereicht werden.