Amtsgericht Neu-Ulm
08.05.2007

"Auschwitz-Prozess 4 Ks 2/63 Frankfurt am Main"-Bayerns Justizministerin Beate Merk stellt zusammen mit Vereinigung "Gegen Vergessen - Für Demokratie" und Weisse Rose-Institut Ausstellung im Justizpalast vor

Die Bayerische Justizministerin Dr. Beate Merk wird zusammen mit der Vereinigung "Gegen Vergessen - Für Demokratie", dem Weisse-Rose-Institut und der Präsidentin des Landgerichts München I am
Donnerstag, 10. Mai 2007
im Justizpalast, Prielmayerstraße 7,
Saal 270 / 2. Stock, 80335 München,
die Ausstellung „Auschwitz- Prozeß 4Ks 2/63 Frankfurt am Main“ um 17 Uhr eröffnen. Zuvor findet um 16 Uhr im Saal 270 eine kurze Pressekonferenz und eine anschließende Exklusiv-Führung für die Presse statt, an der die Ministerin ebenfalls teilnimmt.
Die Ausstellung, die vom 11. Mai bis 13. Juli 2007 im Lichthof des Justizpalastes stattfindet, erinnert an den bis dahin größte Schwurgerichtsprozess der deutschen Justizgeschichte, der in Frankfurt am Main in den Jahren 1963 bis 1965 stattfand. Verhandelt wurde gegen Verantwortliche des Vernichtungslagers Auschwitz. Die Vorgeschichte, der Prozess und die Originaltonaufzeichnungen der Beweisaufnahme mit den Aussagen der Auschwitz-Überlebenden über den Mord an den europäischen Juden stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.

Die Presse ist zu dem Termin herzlich eingeladen !

Dauerausstellung Weiße Rose Saal

Ihren Mut zur Freiheit haben die Geschwister Scholl und vier ihrer Freunde mit dem Leben bezahlt. Wohin es führen kann, wenn die Dritte Gewalt im Staate ihre Unabhängigkeit verliert, zeigt die Dauerausstellung Willkür "Im Namen des Deutschen Volkes".


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Wussten Sie eigentlich …?

… dass die Fachgerichtsbarkeiten, d.h. die Verwaltungs-, Arbeits-, Sozial- und Finanzgerichte in Bayern nicht zum Justizressort, sondern zum Geschäftsbereich der jeweiligen Fachministerien gehören?