legalXchange: Neues Branchenevent für Legal Tech in München / Aktuelles Programm der legalXchange 2026 veröffentlicht / Justizminister Eisenreich: "Mit der legalXchange nimmt München eine führende Rolle als Innovationsmotor für den Rechtsmarkt in Europa ein"
Die Rechtsbranche durchläuft eine digitale Transformation – und mit legalXchange entsteht ein neues Veranstaltungsformat, das die Zukunft des Rechtsmarkts in den Mittelpunkt rückt. Vom 28. bis 30. April 2026 wird die BMW Welt in München zum Zentrum für Innovation, Austausch und Vernetzung in der juristischen Fachwelt. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich "Mit der legalXchange schaffen wir eine Plattform, die den Austausch zwischen Justiz, Wissenschaft und Wirtschaft fördert und sich mit den Chancen und Risiken der digitalen Transformation des Rechtswesens auseinandersetzt. Damit nimmt München eine führende Rolle als Innovationsmotor für den Rechtsmarkt in Europa ein".
Nach der ersten Ankündigung des international ausgerichteten Branchenevents im Herbst geben die Veranstalter nun auf der Homepage Einblicke ins Programm:
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Der Bayerische Staatsminister der Justiz Georg Eisenreich wird die legalXchange mit einer Keynote eröffnen. Der Minister: "Künstliche Intelligenz verändert auch den Rechtsbereich. Wir stehen am Beginn eines neuen Zeitalters. Vieles ist noch gar nicht absehbar. Die bayerische Justiz erprobt den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in mehreren Bereichen, beispielsweise zur Entlastung der Gerichte bei Massenverfahren. Wir wollen die Chancen der Digitalisierung nutzen, müssen aber auch die Risiken im Blick haben. KI hat Auswirkungen auf unsere Demokratie, den Rechtsstaat und die Gesellschaft. Wir beschäftigen uns daher intensiv mit KI. Unser Motto: Verstehen, nutzen, regulieren."
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Höhepunkte des Events sind weitere Keynotes, u.a. von Philipp Klöckner (Tech-Analyst und Investor) zum Thema "Beyond the AI Hype" und von Vanessa Cann (AI Leader, Unternehmerin und Investorin) zum Thema "Recht im KI-Zeitalter: Wer führt, wer folgt, wer verliert". Über aktuelle Trends und Herausforderungen sprechen auch Dr. Ralf Wintergerst, Präsident der Bitkom, und die US-amerikanische Legal-Tech-Expertin Nicola Shaver.
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Ein zentrales Element der legalXchange 2026 sind hochkarätig besetzte Panels. Hier treffen unterschiedliche Perspektiven aus Justiz, Rechtsabteilungen, Kanzleien, Tech-Unternehmen und Wissenschaft aufeinander – mit Raum für offenen Austausch und praxisnahe Einblicke.
Insgesamt erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der legalXchange ein breites Spektrum an Panel-Diskussionen, Fachvorträgen und Masterclasses bspw. zu KI in Rechtsabteilungen und Kanzleien, Trends, Chancen und Risiken von KI sowie digitaler Souveränität. Ergänzt wird das Programm durch eine Career Lounge für Studierende und Young Professionals, Start-up-pitches sowie eine Fachmesse mit Ausstellern aus dem Bereich Legal-Tech.
Das aktuelle Programm ist ab sofort auf der legalXchange-Homepage einsehbar.
Hintergrund:
legalXchange ist ein international ausgerichteter Fachkongress mit begleitender Fachmesse. Getragen wird er von fünf führenden Institutionen, die jeweils für Exzellenz, Innovationskraft und tiefes Branchenverständnis stehen: dem Bayerischen Staatsministerium der Justiz, dem Verlag C.H.BECK, dem Liquid Legal Institute, dem Legal Tech Verband und dem Legal Tech Colab. Ziel ist es, ein Format zu etablieren, das aktuelle Entwicklungen sichtbar macht und zugleich den Blick in die Zukunft des Rechtsmarkts öffnet – praxisnah, interdisziplinär und international vernetzt.
Ihren Mut zur Freiheit haben die Geschwister Scholl und vier ihrer Freunde mit dem Leben bezahlt. Wohin es führen kann, wenn die Dritte Gewalt im Staate ihre Unabhängigkeit verliert, zeigt die Dauerausstellung Willkür "Im Namen des Deutschen Volkes".
Weitere Infos finden Sie hier
… dass die Fachgerichtsbarkeiten, d.h. die Verwaltungs-, Arbeits-, Sozial- und Finanzgerichte in Bayern nicht zum Justizressort, sondern zum Geschäftsbereich der jeweiligen Fachministerien gehören?