Justizpalast München, erbaut zwischen 1890 und 1897, Dienstgebäude des bayerischen Staatsministeriums der Justiz sowie des Landgerichts München I

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Digitale Kommunikation ist unter Jugendlichen nahezu allgegenwärtig, aber nicht immer harmlos. Eine Online-Diskussion reagiert darauf mit dem Thema: „Mach dein Handy nicht zur Waffe – was können Eltern und Lehrkräfte zur Prävention beitragen?“

Auf ihren Smartphones tauschen Schülerinnen und Schüler vermehrt Textnachrichten sowie Bild-, Video- und Tondateien über Messenger-Dienste wie WhatsApp, Instagram oder TikTok aus. Während der Großteil davon harmlose digitale Kommunikation ist, gibt es leider auch strafrechtlich relevantes Verhalten. Dabei sind sich die Schülerinnen und Schüler regelmäßig des strafbaren Charakters der Inhalte nicht bewusst oder verstehen diese als „bloßen Spaß“ und testen Grenzen aus. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um bloße Kleinigkeiten, sondern um strafbares Verhalten, das ernst genommen werden muss. Digitale Kommunikation ist unter Jugendlichen nahezu allgegenwärtig, aber nicht immer harmlos. Eine Online-Diskussion reagiert darauf mit dem Thema: „Mach dein Handy nicht zur Waffe – was können Eltern und Lehrkräfte zur Prävention beitragen?“

Das bayerische Justizministerium und das Kultusministerium haben bereits die notwendige Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler mit der Aufklärungskampagne „Mach dein Handy nicht zur Waffe“ angestoßen. Diese wichtige Aufgabe ist aber nicht zu leisten ohne das Zusammenwirken von Erziehungsberechtigten und Lehrkräften, weshalb diese ebenfalls auf die Thematik aufmerksam gemacht werden müssen.

Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer sind deshalb herzlich zu der Online-Veranstaltung „Mach dein Handy nicht zur Waffe – was können Eltern und Lehrkräfte zur Prävention beitragen?“ am 18. Oktober 2021 um 14:00 Uhr eingeladen. Gemeinsam mit dem bekannten BR-Moderator Tilmann Schöberl diskutieren die beiden Staatsminister Georg Eisenreich und Prof. Dr. Michael Piazolo zusammen mit Eltern, Lehrkräften sowie Vertreterinnen und Vertretern der Justiz. Dr. Ludwig Spaenle, der Antisemitismus-Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung, wird eine Videobotschaft senden. Das Gespräch behandelt die Fragen, welche Konsequenzen Schülerinnen und Schülern bei strafbaren Inhalten auf ihren Handys drohen können und wie Eltern und Lehrkräfte bei Prävention, Aufklärung und ggf. auch erzieherischer Ahndung mithelfen können. Die aktive Teilnahme an der Diskussion ist möglich und sehr willkommen.

Hier der Link zur Veranstaltung: 

https://machdeinhandynichtzurwaffe.stream1.eu

Dauerausstellung Weiße Rose Saal

Ihren Mut zur Freiheit haben die Geschwister Scholl und vier ihrer Freunde mit dem Leben bezahlt. Wohin es führen kann, wenn die Dritte Gewalt im Staate ihre Unabhängigkeit verliert, zeigt die Dauerausstellung Willkür "Im Namen des Deutschen Volkes".


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Wussten Sie eigentlich …?

... dass die Justizministerkonferenz eine ständige Einrichtung ist, die die Justizpolitik der Bundesländer koordiniert? Es gibt jedes Jahr eine Frühjahrs- und eine Herbstkonferenz.