Menü

Bayerisches Staatsministerium der Justiz

Justiz ist für die Menschen da - Recht Sicherheit Vertrauen

Corona-Virus: Maßnahmen der bayerischen Justiz - Fragen und Antworten

Header-Bild Infos zu Corona

Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Umgang der Bayerischen Justiz mit dem Corona-Virus.

Gerichte und Staatsanwaltschaften

Finden wieder mehr Gerichtsverhandlungen statt?

Wann Gerichtsverhandlungen stattfinden, entscheiden die Richterinnen und Richter im Rahmen ihrer richterlichen Unabhängigkeit. Auch die Entscheidung, ob ein Verhandlungstermin aufgehoben oder verlegt wird, trifft allein das zuständige Gericht. 

Das Justizministerium kann lediglich Empfehlungen aussprechen. Für die ordentliche Gerichtsbarkeit in Bayern gibt es folgende Empfehlungen: 

Allgemein: Während der Corona-Pandemie gilt es, die Verfahren vorrangig zu erledigen, die dem Kernbereich zuzuordnen, eilbedürftig oder dringend sind.

Darüber hinaus wird der Justizbetrieb seit einigen Wochen schrittweise erweitert. Konkret finden insbesondere wieder mehr Verhandlungen, Anhörungen, Vollstreckungstermine, Termine bei der Bewährungshilfe und sonstige Geschäftsvorgänge mit Bürgerkontakten statt. Hierüber entscheiden die Gerichte im Einzelfall abhängig von den örtlichen Gegebenheiten.

Die Corona-Pandemie wird den Justizbetrieb wie alle anderen gesellschaftlichen Bereiche noch länger prägen.

Die konkrete Auswahl und Umsetzung der Schutzmaßnahmen erfolgen abhängig von den Bedingungen vor Ort.


Können Gerichtsverhandlungen trotz der bestehenden Kontaktbeschränkungen stattfinden?

Ja. Verfahrensbeteiligten und Besuchern ist die Teilnahme an Gerichtsverhandlungen weiterhin möglich.


Ist der Zugang zu Gerichtsgebäuden und Gerichtsverhandlungen trotz der bestehenden Kontaktbeschränkungen für Besucher möglich?

Für Besucher von Gerichtsverhandlungen gilt: Da die Öffentlichkeit zu gewährleisten ist, ist der Zugang zu Gerichtsverhandlungen weiterhin möglich. Die Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung, die eine Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen sollen, sind jedoch zu berücksichtigen. Ziel der Maßnahmen ist es, Personenkontakte zu beschränken. 


Gibt es eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Gerichtsgebäuden?

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung kann für alle, die ein Gerichtsgebäude betreten, angeordnet werden. Dies entscheiden die Behördenleiter vor Ort. Im Falle der Anordnung der Maskenpflicht wird Besuchern, die sich weigern, der Zutritt zum Gebäude verwehrt.

In Sitzungssälen entscheiden die Richterinnen und Richter in richterlicher Unabhängigkeit, ob im Einzelfall aus Gründen des Gesundheitsschutzes eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist.

Welche weiteren Maßnahmen gelten beim Zugang zu Gerichten?

Bei den Eingangskontrollen zu Gerichtsgebäuden gelten folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • Von allen Personen, die das Gebäude betreten wollen – mit Ausnahme von Justizangehörigen, im Einsatz befindlichen Polizeibeamten und Rettungskräften sowie Kindern und Jugendlichen –, werden mittels eines entsprechenden Formulars die Kontaktdaten erhoben. Gerichts- und Behördenbesucher werden gebeten, die Gerichts- bzw. Behördenleitung zu verständigen, falls sie innerhalb von zwei Wochen nach ihrem Besuch positiv auf das Corona-Virus getestet werden sollten. Hierdurch werden die Gesundheitsbehörden bei der Nachverfolgbarkeit und Eindämmung von Infektionsketten unterstützt. Auch Rechtsanwälte, Notare, Kanzleipersonal, ehrenamtliche Richter und Pressevertreter sind verpflichtet, ihre Kontaktdaten anzugeben. Soweit deren Daten amtsbekannt sind, genügt eine vereinfachte Erfassung des Gerichtsbesuchs.
  • Daneben erfolgt eine Sichtkontrolle auf akute respiratorische Symptome einer COVID-19 Erkrankung, ggf. eine ergänzende Befragung und kontaktlose Fiebermessung durch die Kontrollpersonen.
  • Bei Verfahrensbeteiligten wird in Zweifelsfällen der zuständige Richter oder Rechtspfleger verständigt.
Was tut die Justiz zum Schutz der Menschen bei Gerichtsverhandlungen?

Richterinnen und Richter haben verschiedene Möglichkeiten, die Teilnehmer zu schützen. Nach Vorgabe des bayerischen Gesundheitsministeriums ist, wo immer möglich, ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Metern einzuhalten. Um den Infektionsschutz zu gewährleisten, kommen folgende Schutzmaßnahmen in Betracht:

  • Verhandlungen können in größere Säle verlegt oder die Besucherzahlen beschränkt und Sitzplätze gesperrt werden.
  • Richter- und Beteiligtenbänke können etwa durch Zustelltische verlängert werden.
  • Transparente Trennscheiben können aufgestellt werden.
  • Für die Inaugenscheinnahme von Dokumenten oder Fotos können Beamer, Dokumentenkameras, Pinnwände o.Ä. im Prozess eingesetzt werden.
  • Während und zwischen den einzelnen Sitzungen sollten längere Pausen eingeplant werden, um den Sitzungssaal zu lüften.
  • Wartezonen vor den Sitzungssälen können durch zusätzliche Markierungen bzw. Klebestreifen kenntlich gemacht und so bestuhlt werden, dass der Mindestabstand eingehalten wird.
Ist die Öffentlichkeit von Gerichtsverhandlungen gewährleistet?

Ja. Öffentlichkeit in Gerichtsverfahren bedeutet nicht schrankenlose Öffentlichkeit. Kommt es zu Beschränkungen zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung, so verletzt dies den Öffentlichkeitsgrundsatz nicht. Bei Beachtung der oben genannten Schutzmaßnahmen ist der Zutritt zum Gericht jedermann gestattet. Auch Gerichtsreportern und Journalisten ist eine Teilnahme an Gerichtsverhandlungen möglich. Hierdurch wird ebenfalls eine Unterrichtung der Öffentlichkeit sichergestellt.

Werden Öffnungs- und Sprechzeiten von Gerichten und Justizbehörden generell eingeschränkt?

Es wird gebeten, zunächst telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit dem Gericht oder der Justizbehörde aufzunehmen. Ein Besuch soll – außer in eilbedürftigen Fällen – erst nach individueller Terminvereinbarung erfolgen. Generell werden Bürgerinnen und Bürger gebeten, auf nicht notwendige Besuche bei Gerichten und Justizbehörden zu verzichten.

Die Öffnungs- und Sprechzeiten von Gerichten und Justizbehörden werden vor Ort vom Behördenleiter festgelegt. In der aktuellen Situation können sie eingeschränkt werden. Die Änderungen werden auf den Webseiten der Gerichte bzw. der Justizbehörden sowie durch Aushänge bekanntgegeben. Die Stellung insbesondere eiliger und fristgebundener Anträge wird weiterhin gewährleistet.

Was unternimmt die Justiz gegen Straftaten unter Ausnutzung der aktuellen Krise?

Wer in strafbarer Weise die aktuelle Krise ausnutzt, wird in Bayern konsequent und nachdrücklich verfolgt. 

Beispielsweise werden neue Corona-Betrugsmaschen wie das Angebot gefälschter Medikamente bzw. Impfstoffe gegen das Corona-Virus oder das sog. Phishing, d.h. das Abschöpfen von Kreditkarten- oder Kontoinformationen auf gefälschten Internetseiten, konsequent verfolgt.

Justizvollzug

Wie sind Justizvollzugsanstalten in Bayern vorbereitet?

Die Vermeidung von Infektionskrankheiten ist stets ein wichtiges Thema im Justizvollzug.

Im Jahr 2005 wurde vom damaligen Bayerischen Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz der Bayerische Influenzapandemie-Rahmenplan herausgegeben. Dieser diente der Prävention vor einer epidemischen Ausbreitung der Influenza; die darin enthaltenen Maßnahmen sind für alle Infektionskrankheiten und somit auch für Infektionen mit dem Corona-Virus relevant. Alle bayerischen Justizvollzugsanstalten wurden damals gebeten, die im Rahmenplan enthaltenen Empfehlungen zu berücksichtigen und entsprechende Maßnahmen zu veranlassen. Hierzu zählen beispielsweise die Anschaffung von Infektionsschutzmaterialien oder Umbaumaßnahmen, um eine getrennte Unterbringung von Erkrankten und Verdachtsfällen gewährleisten zu können.

Welche zusätzlichen Maßnahmen wurden im Zuge der Verbreitung des Corona-Virus konkret ergriffen?

Die Justizvollzugsanstalten in Bayern sind gut gerüstet gegen das Corona-Virus. Alle 36 bayerischen Justizvollzugsanstalten haben die bestehenden Pandemieplanungen aktualisiert, Schutz- und Hygienemaßnahmen ergriffen und Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel aufgestockt. Zusätzlich hat der Justizvollzug auch Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel aus der zentralen Beschaffung des Gesundheitsministeriums erhalten. Zudem wurden an jeden Bediensteten der Vollzugsanstalten mehrere wiederverwertbare Mund-Nasen-Bedeckungen ausgegeben.

Bedienstete und Gefangene müssen, wo immer möglich, den vorgegebenen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. In sicherheitsrelevanten Situationen müssen Gefangene jedoch weiterhin durchsucht werden. Auch die baulichen Gegebenheiten in den jeweiligen Anstalten (Gangbreite, Haftraumgröße) können dazu führen, dass der Mindestabstand nicht durchweg eingehalten werden kann. Die baulichen Gegebenheiten sind in absehbarer Zeit nicht veränderbar. Soweit die Einhaltung des Mindestabstandes nicht gewährleistet ist, müssen Bedienstete eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. 

Zusätzlich wurden Maßnahmen zur Reduzierung der Neuzugänge und damit zur Entlastung der Justizvollzugsanstalten ergriffen: Personen, die einen Jugendarrest (Freizeit-, Kurzarrest oder maximal vierwöchiger Dauerarrest) oder eine Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten verbüßen müssen, wurden vorübergehend grundsätzlich nicht zum Haftantritt geladen; seit dem 15. bzw. 16. Juni 2020 kann in diesen Fällen wieder eine Ladung zum Haftantritt erfolgen. Bei Ersatzfreiheitsstrafen (als Folge der Nichtzahlung einer Geldstrafe) bleibt es noch dabei, dass eine Ladung zum Haftantritt grundsätzlich erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt.

Diese Maßnahmen hatten Erfolg: Zum 30. April 2020 lag die Gefangenenzahl bei 9.867. Die Gesamtbelegungskapazität der 36 bayerischen Justizvollzugsanstalten liegt bei 12.020 Haftplätzen. Es gab damit rund 18 Prozent freie Kapazitäten in den Vollzugsanstalten.

Zudem wurde ein Bündel an weiteren Maßnahmen ergriffen, um die Einschleppung bzw. Verbreitung des Corona-Virus im bayerischen Justizvollzug so gut wie möglich zu verhindern. Alle neu zugegangenen Gefangenen werden für mindestens zwei Wochen von den übrigen Gefangenen getrennt untergebracht, bis eine Corona-Infektion ausgeschlossen werden kann. Vollzugsöffnende Maßnahmen wie Ausgang oder Hafturlaub wurden in den ersten Wochen der Corona-Krise ganz ausgesetzt. 

Ausgänge in Begleitung von Vollzugsbediensteten oder Ausführungen sind inzwischen wieder möglich. Bedienstete und Gefangene haben während der gesamten Dauer des Ausgangs bzw. der Ausführung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. 

Die Corona-bedingten Einschränkungen des Haftalltags werden mit ausgleichenden Maßnahmen begleitet. So werden etwa Telefonate großzügig zugelassen und bei Bedarf finanziell unterstützt. Sollte eine Beschäftigung in einem Arbeitsbetrieb Corona-bedingt nicht fortgeführt werden können, erhalten die Gefangenen anteilig ihr bisheriges Arbeitsentgelt, um ihnen weiterhin den Einkauf in den Anstalten zu ermöglichen.

Die einschränkenden Maßnahmen dienen dem Schutz der Gefangenen vor einer möglichen Ansteckung. Dies wird gegenüber den Gefangenen auch entsprechend kommuniziert.

Können Gefangene Besuch erhalten?

In den ersten Wochen der Corona-Krise war es notwendig, den Gefangenenbesuch vorübergehend auszusetzen. Inzwischen können Besuche wieder stattfinden. Über die konkreten Besuchszeiten entscheidet die jeweilige Anstalt. 

Oberstes Ziel bleibt der Schutz der Gesundheit der Gefangenen und Bediensteten. Bei Besuchen in den Justizvollzugsanstalten sind deshalb wichtige Schutzmaßnahmen einzuhalten, z.B. haben Besucher während des gesamten Aufenthalts in der Justizvollzugsanstalt eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Gleiches gilt für die Gefangenen während des Besuchs.

Welche Maßnahmen werden bei Verdachtsfällen und Infektionen mit dem Corona-Virus getroffen?

In diesen Fällen werden abhängig vom konkreten Einzelfall in Abstimmung mit dem jeweiligen Gesundheitsamt die gebotenen Maßnahmen ergriffen, z.B. Quarantäne des Betroffenen und der Kontaktpersonen.

Die Bediensteten des bayerischen Justizvollzugs müssen bei engerem Kontakt mit Gefangenen, bei denen der Verdacht einer Infektion mit dem Corona-Virus besteht, sowie bei jedwedem Kontakt mit positiv auf das Corona-Virus getesteten Gefangenen geeignete Schutzkleidung tragen.

In dem Fall, dass eine intensivmedizinische Behandlung wegen einer Infektion erforderlich ist, erfolgt diese in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt in einer klinischen Einrichtung außerhalb des Justizvollzugs.

Positiv getestete Bedienstete sind dienstunfähig und dürfen nicht bei der Dienststelle erscheinen. Andere Bedienstete, mit denen die positiv getesteten Bediensteten ggf. engeren Kontakt hatten, werden vorläufig vom Dienst freigestellt und auf das Corona-Virus getestet.

Positiv getestete Gefangene werden in der Justizvollzugsanstalt unter Quarantäne gestellt. Gefangene, die mit positiv getesteten Personen engeren Kontakt hatten, werden von anderen Gefangenen getrennt untergebracht und auf das Corona-Virus getestet. Weitere Maßnahmen erfolgen angepasst an die konkrete Situation vor Ort.

Die aktuellen Corona-Fallzahlen im bayerischen Justizvollzug können Medienvertreter bei der Pressestelle des Justizministeriums erfragen.

Wie werden Gefangene informiert?

Die bayerischen Justizvollzugsanstalten nehmen die Sorgen der Gefangenen sehr ernst. Der Gesundheitsschutz der Gefangenen und Bediensteten hat oberste Priorität. Die Gefangenen werden durch die bayerischen Justizvollzugsanstalten auf vielfältige Art und Weise über den Stand der Corona-Ausbreitung und die damit einhergehenden Einschränkungen im Haftalltag informiert, beispielsweise durch die Information über die Mitglieder der Gefangenvertretung bzw. Gefangenensprecher, durch Aushänge, zum Teil auch mittels Durchsagen sowie im persönlichen Gespräch mit den Bediensteten der Fachdienste (medizinischer, psychologischer und sozialpädagogischer Dienst) und des allgemeinen Vollzugsdienstes. Zudem können die Gefangenen die aktuellen Entwicklungen im Fernsehen und Rundfunk verfolgen.

Landesjustizprüfungsamt

Finden anstehende Prüfungen statt?

Aufgrund der Corona-Pandemie war es notwendig, folgende Prüfungen zu verschieben:

  • Die mündlichen Prüfungen der Zweiten Juristischen Staatsprüfung 2019/2, die planmäßig ab dem 17. April 2020 beginnen sollten, wurden auf die Zeit ab dem 4. Mai 2020 verschoben.
  • Die Gerichtsvollzieherprüfung, die planmäßig vom 14. bis 17. April 2020 stattfinden sollte, wurde auf die Zeit vom 2. bis 5. Juni 2020 verschoben.

Die weiteren Prüfungen wurden bzw. werden planmäßig durchgeführt. Das Landesjustizprüfungsamt wird die Entwicklung der allgemeinen Situation aber eng im Blick behalten und, falls notwendig, eine erneute Bewertung der Situation vornehmen. 

Was wird unternommen, um das Ansteckungsrisiko bei den Prüfungen zu reduzieren?

Um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren, finden die schriftlichen und mündlichen Prüfungen mit den gebotenen Schutzmaßnahmen statt.

Dadurch soll insbesondere sichergestellt werden, dass zwischen den Prüflingen untereinander und den Aufsichtführenden bzw. Prüfern ein ausreichender Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden kann. Dazu werden auch größere oder zusätzliche Räume angemietet. Aufsichtsführende bzw. Prüfer werden angewiesen, darauf zu achten, dass Ansammlungen vor, während und nach der Prüfung vermieden und die Prüfungsräume ausreichend gelüftet werden. Zudem werden besondere Schutzmaßnahmen getroffen, wie z.B. das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bis zum Einnehmen der Arbeitsplätze.

Wie wird mit erkrankten Prüflingen bzw. Verdachtsfällen umgegangen?

Prüflinge, die am Corona-Virus erkrankt sind oder bei denen wegen eines vorangegangenen Aufenthalts im außereuropäischen Ausland oder Kontakts zu einem bestätigten Corona-Erkrankten bzw. konkreten Verdachtsfall ein Erkrankungsrisiko besteht, sind von der Teilnahme an der Prüfung ausgeschlossen. Sie werden mit der Ladung zur Prüfung darauf hingewiesen, dass sie sich in diesem Fall unverzüglich beim Landesjustizprüfungsamt melden sollen. 

  • Prüflinge, die an der schriftlichen Prüfung nicht teilnehmen können, können diese – wie in sonstigen Fällen von Erkrankungen – im kommenden Prüfungstermin nachholen.Prüfungstermin nachholen.
  • Bei der mündlichen Prüfung können die Prüflinge ggf. im gleichen Prüfungstermin zu einem späteren Zeitpunkt noch teilnehmen, sofern von ihnen eine Ansteckungsgefahr nachweisbar nicht mehr ausgeht.