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Bayerisches Staatsministerium der Justiz

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Allgemeine Informationen zum Corona-Virus

Header-Bild Infos zu Corona

Aktuelle Maßnahmen zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus

Der seit Ende August bis Jahresende 2020 erkennbare Trend steigender Infektionszahlen zeigte, dass die vom Corona-Virus ausgehende Gefahrenlage ernst war. Der Bayerische Innenminister hatte anlässlich des anhaltend hohen Pandemie-Geschehens zum 9. Dezember 2020 erneut den Corona-bedingten Katastrophenfall festgestellt. Die Maßnahmen zeigen zwar mittlerweile eine positive Wirkung, die Gefahr ist aufgrund neu auftretender Mutationen jedoch weiterhin als hoch einzustufen.

Der Ministerrat hat in der Kabinettssitzung vom 20. Januar 2021 beschlossen, die derzeit in Bayern geltenden Infektionsschutzmaßnahmen über den 31. Januar hinaus bis 14. Februar 2021 zu verlängern. Einzelheiten zu den derzeit geltenden Maßnahmen können der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in der Fassung vom 28. Januar 2021 entnommen werden sowie den Berichten aus der Kabinettssitzung vom 6. Januar 2021 und vom 20. Januar 2021.

Zur stärkeren Eindämmung des Infektionsgeschehens besteht in Bayern in gewissen Bereichen eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske (oder von der Schutzwirkung vergleichbaren Maske). Einzelheiten zu den konkreten Situationen, in denen eine solche Pflicht besteht, finden Sie in den FAQs des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration sowie in der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Wort-Bild-Marke der Corona-Warn-App
Wort-Bild-Marke der Corona-Warn-App
Wort-Bild-Marke der Corona-Warn-App

Seit dem 16. Mai 2020 besteht für die Bürgerinnen und Bürger zudem die Möglichkeit, im App Store oder bei Google Play eine Corona-Warn-App auf ein Smartphone herunterzuladen. Die Nutzung einer solchen App ergänzt die analoge Erfassung der Kontaktpersonen einer mit dem Corona-Virus erkrankten Person durch die Gesundheitsämter und kann so helfen, Infektionsketten effektiv zu durchbrechen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Bundesregierung.

Entwicklung hin zu einer Pandemie

Seit Dezember 2019 sind in der chinesischen Stadt Wuhan mehrere Fälle einer Lungenerkrankung aufgetreten. Diese wurde durch einen neuartigen Corona-Virus ausgelöst. Der erste Corona-Virus-Fall in Bayern wurde am 27. Januar 2020 bestätigt.

Das Corona-Virus breitet sich nicht nur in Bayern und Deutschland, sondern weltweit rasant aus. In Bayern stiegen die Fallzahlen innerhalb weniger Tage stark an. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist mittlerweile zwar rückläufig. Allerdings wird das Risiko für die Bevölkerung in Bayern und Deutschland, sich mit dem neuartigen Corona-Virus zu infizieren, vom Robert Koch-Institut weiterhin als „hoch“ eingestuft. Für Risikogruppen wird das Risiko sogar als "sehr hoch" angegeben (Stand: 2. Juli 2020). Eine Übersichtskarte zu Corona-Infektionen in Bayern nach Regierungsbezirken, Landkreisen und Städten findet sich auf der Seite des Bayerischen Ministeriums für Gesundheit und Pflege.

Insbesondere ältere Menschen und solche mit vorbestehenden Grunderkrankungen sind von schweren Krankheitsverläufen betroffen und können an der Krankheit sterben. Da weder eine Impfung in den nächsten Monaten, noch derzeit eine spezifische Therapie zur Verfügung stehen, müssen alle Maßnahmen ergriffen werden, um die Ausbreitung zu verlangsamen, damit die Belastung für das Gesundheitswesen reduziert und die medizinische Versorgung sichergestellt werden kann.


Was kann ich tun, um mich und andere vor dem Corona-Virus zu schützen?

Es ist ratsam, die üblichen Hygieneempfehlungen zum Schutz vor Infektionskrankheiten zu beachten wie zum Beispiel

  • regelmäßiges und ausreichend langes Händewaschen (mindestens 20 Sekunden unter laufendem Wasser mit Seife),
  • richtiges Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge,
  • ausreichender Abstand zu Menschen mit Husten, Schnupfen oder Fieber,
  • genereller Verzicht auf Händeschütteln sowie
  • das Fernhalten der Hände vom Gesicht.

Diese Vorkehrungen schützen auch vor einer Infektion mit dem Corona-Virus.

Zur stärkeren Eindämmung des Infektionsgeschehens besteht in Bayern in gewissen Bereichen eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske (oder von der Schutzwirkung vergleichbaren Maske). Einzelheiten zu den konkreten Situationen, in denen eine solche Pflicht besteht, finden Sie in den FAQs des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration sowie in der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Das Tragen einer solchen Maske kann die oben aufgezählten Hygieneregeln nicht ersetzen. Es ist daher zwingend erforderlich, dass die genannten Hygieneregeln auch beim Tragen einer Maske weiterhin befolgt werden. 


Weiterführende Links

Informationen zur Corona-Warn-App auf der Internetseite der Bundesregierung.

11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in der Fassung vom 28. Januar 2021. Weitere Einzelheiten zur aktuell gültigen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung finden sich auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Aktuelle Informationen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Übersichtskarte zum aktuellen Stand der Corona-Infektion in Bayern des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Informationen zu den Maßnahmen des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration.

FAQ des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration.

Informationen für Unternehmen durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Informationen zur Betreuung von Kindern des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.

Informationen zum aktuellen Schulbetrieb des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

FAQ zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

Welche Maßnahmen trifft die bayerische Justiz im Zusammenhang mit dem Corona-Virus?

Fragen und Antworten finden Sie hier.