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Bayerisches Staatsministerium der Justiz

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Allgemeine Informationen zum Corona-Virus

Header-Bild Infos zu Corona

Aktuelle Maßnahmen zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus

Der seit Ende August erkennbare Trend steigender Infektionszahlen zeigt, dass die vom Corona-Virus ausgehenden Gefahren weiter ernst und die Lage wieder wachsend besorgniserregend sind. Trotz des seit Anfang November in Deutschland geltenden Teil-Lockdowns hat sich das Pandemie-Geschehen in den letzten Tagen und Wochen nicht im erhofften Ausmaß beruhigt.

Aus diesem Grund hat der Ministerrat hat am 26. November 2020 eine Reihe an Maßnahmen beschlossen, die zum einen die von der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder tags zuvor gefassten Beschlüsse umsetzen, zum anderen aber noch weitergehende Maßnahmen festsetzen, um das Infektionsniveau vor allem in regionalen Hotspots zu brechen.

Einzelheiten zu den ab dem 1. Dezember 2020 geltenden Maßnahmen finden Sie im Bericht aus der Kabinettssitzung vom 26. November 2020. Diese Maßnahmen sollen vorerst bis 20. Dezember 2020 gültig sein.

Wort-Bild-Marke der Corona-Warn-App
Wort-Bild-Marke der Corona-Warn-App
Wort-Bild-Marke der Corona-Warn-App

Seit dem 16. Mai 2020 besteht für die Bürgerinnen und Bürger zudem die Möglichkeit, im App Store oder bei Google Play eine Corona-Warn-App auf ein Smartphone herunterzuladen. Die Nutzung einer solchen App ergänzt die analoge Erfassung der Kontaktpersonen einer mit dem Corona-Virus erkrankten Person durch die Gesundheitsämter und kann so helfen, Infektionsketten effektiv zu durchbrechen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Bundesregierung.

Entwicklung hin zu einer Pandemie

Seit Dezember 2019 sind in der chinesischen Stadt Wuhan mehrere Fälle einer Lungenerkrankung aufgetreten. Diese wurde durch einen neuartigen Corona-Virus ausgelöst. Der erste Corona-Virus-Fall in Bayern wurde am 27. Januar 2020 bestätigt.

Das Corona-Virus breitet sich nicht nur in Bayern und Deutschland, sondern weltweit rasant aus. In Bayern stiegen die Fallzahlen innerhalb weniger Tage stark an. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist mittlerweile zwar rückläufig. Allerdings wird das Risiko für die Bevölkerung in Bayern und Deutschland, sich mit dem neuartigen Corona-Virus zu infizieren, vom Robert Koch-Institut weiterhin als „hoch“ eingestuft. Für Risikogruppen wird das Risiko sogar als "sehr hoch" angegeben (Stand: 2. Juli 2020). Eine Übersichtskarte zu Corona-Infektionen in Bayern nach Regierungsbezirken, Landkreisen und Städten findet sich auf der Seite des Bayerischen Ministeriums für Gesundheit und Pflege.

Insbesondere ältere Menschen und solche mit vorbestehenden Grunderkrankungen sind von schweren Krankheitsverläufen betroffen und können an der Krankheit sterben. Da weder eine Impfung in den nächsten Monaten, noch derzeit eine spezifische Therapie zur Verfügung stehen, müssen alle Maßnahmen ergriffen werden, um die Ausbreitung zu verlangsamen, damit die Belastung für das Gesundheitswesen reduziert und die medizinische Versorgung sichergestellt werden kann.


Was kann ich tun, um mich und andere vor dem Corona-Virus zu schützen?

Es ist ratsam, die üblichen Hygieneempfehlungen zum Schutz vor Infektionskrankheiten zu beachten wie zum Beispiel

  • regelmäßiges und ausreichend langes Händewaschen (mindestens 20 Sekunden unter laufendem Wasser mit Seife),
  • richtiges Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge,
  • ausreichender Abstand zu Menschen mit Husten, Schnupfen oder Fieber,
  • genereller Verzicht auf Händeschütteln sowie
  • das Fernhalten der Hände vom Gesicht.

Diese Vorkehrungen schützen auch vor einer Infektion mit dem Corona-Virus.

Darüber hinaus kann das Tragen einer Community- bzw. Alltagsmaske in bestimmten Situationen des öffentlichen Lebens ein zusätzlicher Baustein sein, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Derartige Masken können vor allem umstehende Menschen vor dem Auswurf von festen und flüssigen Partikeln durch den (möglicherweise asymptomatischen, aber infektiösen) Träger der Maske schützen. Das Tragen einer solchen Maske kann die oben aufgezählten Hygieneregeln nicht ersetzen. Es ist daher zwingend erforderlich, dass die genannten Hygieneregeln auch beim Tragen einer Community-Maske weiterhin befolgt werden. 

Seit 27. April 2020 gilt in Bayern in allen geöffneten Läden und Geschäften sowie im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr sowie der hierzu gehörenden Einrichtungen wie Bahnsteige oder Wartehäuschen etc. eine sogenannte „Maskenpflicht“. Weitere Informationen zum Mund-Nasen-Schutz - unter anderem zum richtigen Umgang mit einer Community-Maske - finden sich auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.


Weiterführende Links

Informationen zur Corona-Warn-App auf der Internetseite der Bundesregierung.

Achte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Aktuelle Informationen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Übersichtskarte zum aktuellen Stand der Corona-Infektion in Bayern des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Informationen zu den Maßnahmen des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration.

FAQ des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration.

Informationen für Unternehmen durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Informationen zur Betreuung von Kindern des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.

Informationen zum aktuellen Schulbetrieb des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

FAQ zum Unterrichtsbetrieb an Bayerns Schulen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.

Welche Maßnahmen trifft die bayerische Justiz im Zusammenhang mit dem Corona-Virus?

Fragen und Antworten finden Sie hier.