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Bayerisches Staatsministerium der Justiz

Justiz ist für die Menschen da - Recht Sicherheit Vertrauen
11.03.2016

Justizminister Bausback nimmt Festschrift zum 100-jährigen Bestehen des Nürnberger Justizpalastes entgegen und verleiht Medaillen für die Verdienste um die Bayerische Justiz

Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback bekommt heute im Rahmen einer Feierstunde im Königssaal des Nürnberger Justizpalastes vom Präsidenten des Oberlandesgerichts Nürnberg Dr. Christoph Strötz die Festschrift "Justizpalast Nürnberg – Ein Ort der Weltgeschichte wird 100 Jahre" überreicht. Bausback zu diesem Anlass: "Der Titel der eindrucksvollen Festschrift besagt es schon: In diesem Jahr – genau gesagt am 11. September 2016 – jährt sich die Einweihung des Nürnberger Gerichtsgebäudes zum hundertsten Mal. Die Nürnberger Justiz kann zu Recht stolz auf ihren ehrwürdigen Justizpalast sein." Die Festschrift beleuchte die verschiedenen Facetten des Gebäudes und lade die Leser zu einem spannenden Streifzug durch einen Teil bayerischer – und weltweiter – Justizgeschichte ein. "Bei all denjenigen, die zu dieser wunderbaren Festschrift beigetragen haben, möchte ich mich von Herzen bedanken", so der Justizminister.

Im Rahmen der Feierstunde verleiht Bausback auch die Medaille für Verdienste um die Bayerische Justiz an Ewald Behrschmidt, Ulrich Grimm, Prof. Dr. Klaus Kastner, Christa Hönle und Prof. Dr. Christoph Safferling, LL.M. In seiner Laudatio würdigt der Justizminister die Leistungen der Geehrten: "Mit der Justizmedaille wird der Idealismus derer honoriert, die sich in verschiedensten Bereichen weit über das gewöhnliche Maß hinaus für die Justiz engagieren. Sie alle haben durch Ihre Leistungen die Justiz wesentlich unterstützt und bereichert. Darauf können Sie mit gutem Recht stolz sein! "

Ewald Behrschmidt aus Poxdorf, Ulrich Grimm aus Roßtal und Prof. Dr. Klaus Kastner aus Nürnberg erhalten die Auszeichnung insbesondere für die Verfassung der Festschrift "Justizpalast Nürnberg – Ein Ort der Weltgeschichte wird 100 Jahre". Bausback in seiner Festrede: "Es freut mich sehr, dass ich Ihnen für diese großartige Leistung die Justizmedaille aushändigen darf und so meinem Dank eine äußere Form verleihen kann. Aber auch darüber hinaus haben Sie sich für die bayerische Justiz eingesetzt und dabei Großes geleistet." Ewald Behrschmidt hat als Vizepräsident des Oberlandesgerichts Nürnberg über viele Jahre hinweg die Nürnberger Justiz geprägt und ihr insbesondere bei der Pflege der Auslandskontakte eine Stimme und ein Gesicht verliehen. Ulrich Grimm ist dem Oberlandesgericht Nürnberg ebenfalls in mehrfacher Hinsicht verbunden. Zuletzt war er dort als Vorsitzender Richter tätig und hat außerdem mehrere Bücher über die Justizgebäude und die Geschichte des Oberlandesgerichts Nürnberg verfasst. Prof. Dr. Klaus Kastner stand fast vier Jahrzehnte im Dienste der bayerischen Justiz, zuletzt als Präsident des Landgerichts Nürnberg-Fürth. Besondere Verdienste hat er sich insbesondere bei der justizgeschichtlichen Aufarbeitung der "Nürnberger Prozesse" erworben.

Christa Hönle aus Amberg wird insbesondere für ihren Einsatz für den Justizstandort Amberg geehrt. Bausback hebt hervor: "Sie haben die Generalsanierung des Gebäudes des Landgerichts Amberg über ein Jahrzehnt hinweg im Rahmen Ihrer Tätigkeit beim Staatlichen Bauamt mit großem Engagement begleitet. Ihr umfassendes Wissen haben Sie zudem als Mitverfasserin in die Chronik "Landgericht Amberg, 470 Jahre Baugeschichte 750 Jahre Justizgeschichte" einfließen lassen. Ein herzliches Dankeschön für Ihren Einsatz für die bayerische Justiz!"

Prof. Dr. Christoph Safferling, LL.M. aus Erlangen befasst sich im Rahmen seiner Forschungstätigkeit besonders mit dem Völkerstrafrecht und der juristischen Aufarbeitung von Kriegsverbrechen. Die Auszeichnung erhält er vor allem für sein Engagement im Zusammenhang mit der im November 2014 gegründeten Internationalen Akademie Nürnberger Prinzipien. Bausback an den Geehrten gerichtet: "Sie und die Internationale Akademie Nürnberger Prinzipien leisten mit einem ganzheitlichen Ansatz und der Förderung des interdisziplinären Austauschs einen überaus wertvollen Beitrag zur Förderung des Völkerstrafrechts. Für Ihr großartiges Engagement danke ich Ihnen ganz herzlich!"

Fotos können beim Pressereferat des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz,

Tel.: 089/5597-3111, E-Mail: presse@stmj.bayern.de,

angefordert werden.