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Bayerisches Staatsministerium der Justiz

Justiz ist für die Menschen da - Recht Sicherheit Vertrauen
07.06.2021

Bayerns Justizminister Eisenreich händigt Bundesverdienstkreuz an Harry Habermann aus: "Wer sich auf so vielfältige Weise für das Gemeinwohl einsetzt, verdient die besondere Anerkennung unserer Gesellschaft"

Bayerns Justizminister Georg Eisenreich händigt heute (7. Juni 2021) im Münchner Justizpalast an Herrn Harry Habermann das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus, das ihm von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen wurde. Der Verdienstorden ist eine hohe Anerkennung, welche die Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.

Eisenreich in seiner Laudatio: "Es ist mir eine große Ehre, diese hohe Auszeichnung einer ganz besonderen Persönlichkeit überreichen zu dürfen. Ihr Einsatz und Ihre vielfältigen Leistungen verdienen unseren höchsten Respekt und unsere Anerkennung. Für Ihre Verdienste darf ich Ihnen heute das Verdienstkreuz am Bande aushändigen."

Herr Harry Habermann aus München engagiert sich seit Jahren für benachteiligte Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Raum München. Bereits vor über zehn Jahren war er Mitgründer der gemeinnützigen Stiftung "Wir helfen München - Die Stiftung für Menschen in Not" und ist seither im Stiftungsvorstand. Er setzt sich daneben insbesondere auch für die Kinderpalliativmedizin ein. Harry Habermanns großes Engagement gilt insbesondere auch der jüdischen Religionsgemeinschaft in München und Oberbayern sowie der Bewahrung des geschichtlichen und kulturellen Erbes. Besondere Anliegen sind ihm die Völkerverständigung und die Bildungsarbeit in der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. So ist er Vorstandsmitglied des "Freundeskreis von Yad Vashem in Deutschland e.V.", der 1997 gegründet wurde.

Eisenreich in seiner Laudatio: "Sie sind treibende Kraft bei zahlreichen gemeinnützigen Projekten und investieren dabei auch persönlich. Sie widmen sich mit großem Einsatz den Schwächsten in unserem Land: Durch Ihre Bemühungen für ein Kinderpalliativzentrum kümmern Sie sich um schwerstkranke, sterbende Kinder und Jugendliche. Daneben sind Sie eine tragende Säule der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Durch die von Ihnen gegründete 'Habermann-Stiftung' engagieren Sie sich für die Errichtung einer neuen Synagoge in München und den Erhalt bestehender Synagogen. In Israel fördern Sie die Arbeit der Gedenkstätte Yad Vashem. Sie haben dort gemeinsam mit Ihrer Familie die Realisierung einer Einrichtung ermöglicht, die der Erinnerung dient, den geistigen Austausch fördert und Lehrveranstaltungen für Besucher aus aller Welt bietet. Toleranz und Völkerverständigung sind für Sie nicht nur Begriffe, sondern Inhalt und Ziel Ihrer täglichen Arbeit. Wer sich auf so vielfältige Weise für das Gemeinwohl einsetzt, verdient die besondere Anerkennung unserer Gesellschaft. Herzlichen Dank für Ihr herausragendes Engagement."