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Bayerisches Staatsministerium der Justiz

Justiz ist für die Menschen da - Recht Sicherheit Vertrauen
23.04.2018

Drogenfahnder auf vier Pfoten / Justizminister Bausback führt neuen Rauschgiftspürhund der Justizvollzugsanstalt Nürnberg in sein Amt ein / Bausback: "Hund nicht nur der beste Freund des Menschen, sondern auch ein ausgezeichneter Helfer bei der Jagd nach Betäubungsmitteln!"

Schnüffeln erlaubt! Eine Amtseinführung der besonderen Art vollzieht Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback heute in der Justizvollzugsanstalt Nürnberg: Dort stellt er offiziell den neuen Rauschgiftspürhund "Pik von Bismarck" in Dienst. Bausback: "Als Hundebesitzer weiß ich, welche Bereicherung ein Hund sein kann. Er ist aber nicht nur der beste Freund des Menschen. Mit seiner feinen Nase ist er auch ein ausgezeichneter Helfer bei der Jagd nach Betäubungsmitteln!"

Der vierjährige Deutsche Schäferhund fahndet als einer von bayernweit acht Rauschgiftspürhunden an der Seite des Diensthundeführers der Justizvollzugsanstalt Nürnberg nach versteckten Betäubungsmitteln innerhalb des Gefängnisses. Neun der bekanntesten illegalen Rauschmittel von Marihuana bis Heroin, sowie psychoaktive Substanzen kann Pik am Geruch erkennen und selbst in den verborgensten Verstecken aufspüren. Erschnuppert Pik Betäubungsmittel, setzt er sich ruhig am Fundort ab. Ausgebildet wurde er gut ein Jahr lang an der Zollhundeschule und der Polizeihundeschule.
 

Bausback: "Wir tun alles in unserer Macht Stehende, um Drogen aus unseren bayerischen Justizvollzugsanstalten fernzuhalten. Neben vielen präventiven Maßnahmen sowie einem großen Bündel an Hilfen für Suchtgefährdete und Suchtkranke spielen unsere Fahnder auf vier Pfoten eine ganz wichtige Rolle. Mit ihnen haben wir bereits tolle Sucherfolge erzielt. Denn es ist klar: Drogenbesitz und -handel - egal ob "drinnen" oder "draußen" - müssen wir streng verfolgen. Und was man auch nicht vergessen darf: Die Hunde haben durchaus auch eine abschreckende Wirkung gegenüber Gefangenen und Besuchern. Das Risiko bei einem Schmuggelversuch der Nase des Rauschgiftspürhundes zum Opfer zu fallen, ist vielen einfach zu groß."